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Fragen Sie sich, ob Sie der richtige Typ für Online-Dating sind - © Pexels.com,CCO
Fragen Sie sich, ob Sie der richtige Typ für Online-Dating sind | © Pexels.com,CCO

Die sechs W's zum Online-Dating

Ob man der richtige Typ Mensch für Online-Dating ist, muss jeder für sich selbst herausfinden, findet unsere Kolumnistin. Bei der Entscheidung kann eine Methode helfen, die jeder noch aus der Grundschule kennt.

Karoline Langenkämper
19.09.2019 | Stand 31.05.2019, 13:41 Uhr

Lieber Leser, vielleicht sind Sie erst seit kurzer Zeit solo unterwegs, aber merken, dass Sie langsam bereit für etwas Neues sind. Vielleicht sind Sie aber auch schon seit längerem Single und haben schon die ein oder andere Erfahrung bei der Partnersuche gesammelt. Vielleicht sind Sie aber auch gar kein Single und lesen diese Kolumne nur einfach so zum Zeitvertreib. Egal zu welcher Gruppe Sie sich selbst zählen, alle eint dieselbe Frage: Funktioniert Online-Dating überhaupt? Das Entscheidende ist, ob man der richtige Typ für Online-Dating ist Es gibt genügend Beispiele für die Fälle, in denen Online-Dating funktioniert hat und aus denen Partnerschaften oder sogar Ehen entstanden sind. Aber leider gibt es auch ebenso viele Beispiele, bei denen es schief gegangen ist. Entscheidend ist für mich daher nicht, ob Singlebörsen funktionieren oder nicht, sondern ob ich der richtige Typ Mensch für diese Art der Partnersuche bin. Tja, aber wie findet man das nun wieder heraus? Darüber kann man sich sicherlich stundenlang mit seinem Psychiater austauschen, es geht aber auch einfacher. Ich greife da auf meinen Deutschlehrer aus der Grundschule Herrn T. zurück, der mir mit Geduld und Nachdruck die Interrogativpronomen beigebracht hat und die mir auch weit über die Grundschulzeit hinaus bei der Erörterung von Sachverhalten geholfen haben. Damals war aber natürlich nicht von Interrogativpronomen die Rede, sondern wir nannten sie die sechs W-Fragen: Wer? Was? Wo? Wann? Wie? Warum? Die sechs W's helfen um herauszufinden, was man erwartet Meiner Meinung nach helfen diese Fragen unheimlich dabei herauszufinden, was man eigentlich will und was man von sich bzw. anderen bei der Partnersuche erwartet. Wer bin ich eigentlich und was macht mich aus? Welche Eigenschaften schätze ich an einem Partner? In welcher Umgebung könnte ich mich bei einem Date wohlfühlen? Wie möchte ich Kontakt zu jemandem aufnehmen? Warum suche ich überhaupt einen Partner? Was wäre ein absolutes No-Go für mich? Usw. Im Kern geht es bei diesen Fragen also zum einen um Selbstreflexion und zum anderen darum, sich selbst einen Rahmen zu setzen. Zu welcher Art der Partnersuche dieser Rahmen passt - ob online, offline oder einem Mix aus beidem - ergibt sich dann fast wie von selbst.

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