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Die Geschichte der GlücksSpirale ist etwas Besonderes. Im Fernsehen konnten die Zuschauer und Spielteilnehmer über Jahrzehnte verschiedene Shows zur GlücksSpirale anschauen und mitfiebern. - © Lotto Bayern
Die Geschichte der GlücksSpirale ist etwas Besonderes. Im Fernsehen konnten die Zuschauer und Spielteilnehmer über Jahrzehnte verschiedene Shows zur GlücksSpirale anschauen und mitfiebern. | © Lotto Bayern

Im Wandel der Zeit

28.09.2020 | Stand 28.09.2020, 12:22 Uhr |

Die GlücksSpirale fördert seit 50 Jahren Sport, Wohlfahrt und Denkmalschutz. Die Rentenlotterie sorgt aber natürlich auch dafür, dass aus Spielteilnehmern Gewinner werden. Neben der Rente ab sofort in Höhe von 10.000 Euro für die nächsten 20 Jahre (Chance 1:10 Millionen) gibt es viele weitere Gewinne von bis zu 100.000 Euro.

Angefangen hat alles 1970: Die GlücksSpirale wurde zugunsten von Olympia geboren. Sie sollte die Finanzierung der Sportstätten unterstützen. Die erste Ziehung konnten die Menschen im Fernsehen verfolgen. Das war am 25. April 1970 im ZDF. Die anschließenden Werbespots, die folgten, konnten sich sehen lassen: Unterstützung gab es beispielsweise von Rudi Carell und Max Schmeling sowie vielen anderen prominenten Show- und Sport-Stars wie Franz Beckenbauer.

Allein von 1970 bis 1972 konnte die GlücksSpirale insgesamt 190,7 Millionen Mark beitragen. Für die damalige Zeit eine ungeheuer große Summe und ein sensationelles Ergebnis. Deswegen wurde auch nicht lange gezögert und die Rentenlotterie nach den Olympischen Spielen 1972 in München fortgeführt. Denn das nächste große Sportereignis stand an: Für die Fußball Weltmeisterschaft 1974 konnten weitere 74,1 Millionen Mark aus Zweckerträgen der GlücksSpirale zur Verfügung gestellt werden. Ab dem Jahr 1976 startete die Förderung des Deutschen Sportbundes und der Freien Wohlfahrtspflege. 1991 kam die Deutsche Stiftung Denkmalschutz e.V. als weiterer Gemeinwohlträger dazu, der von der GlücksSpirale gefördert wird.

Im Fernsehen ist es nicht nur bei der Ziehungssendung im ZDF geblieben. „Das große Spiel" – eine Fernsehshow der GlücksSpirale im Jahr 1974 moderierte Freddy Quinn. 1982 startete der Glücksreport. Dort wurden erfolgreiche Sportler vorgestellt, die mit Hilfe der Beiträge der Rentenlotterie intensiv trainieren konnten. In der ZDF-Show mit Dieter Thomas Heck in den 90er Jahren wurden viele Menschen zu glücklichen Gewinnern. Genauso in der SAT.1 Sendung „Die GlücksSpirale" mit Kai Pflaume und Christian Clerici (1996 - 2001) und „Deal or no Deal" mit Guido Cantz (2005 - 2008), die an die früheren GlücksSpirale-Sendungen anknüpfte.

Im Jahr 2016 folgte ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der GlücksSpirale: Die Rentenlotterie erhielt ihre eigene Zusatzlotterie: Die „Sieger-Chance" wurde eingeführt. Ebenfalls mit der Chance auf eine Rente ab sofort, 5.000 Euro für nächsten zehn Jahre (Chance 1:1 Million) und auf den Spitzengewinn von einer Million Euro (Chance 1: 3.333.333).

Wenn Sie mehr über das Jubiläum der GlücksSpirale lesen möchten, dann schauen Sie sich die Broschüre an und erfahren Sie Wissenswertes über die Geschichte, Förderung und Rentengewinne.

Download:

Zum Herunterladen
  1. Jubiläumsbroschüre Glücksspirale
Keine Spielteilnahme unter 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen! Hilfe und Beratung unter:
Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW - Telefon: 0 800-0 77 66 11 (kostenlos)
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA); Telefon: 0 800-1 37 27 00 (kostenlos)

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