"Für Familienangehörige wie die Großeltern gibt es praktisch keinerlei rechtliche Möglichkeiten, mit dem Scheidungskind in Kontakt zu bleiben." - © Symbolbild: Pixabay
"Für Familienangehörige wie die Großeltern gibt es praktisch keinerlei rechtliche Möglichkeiten, mit dem Scheidungskind in Kontakt zu bleiben." | © Symbolbild: Pixabay

NW Plus Logo Betroffene Oma berichtet Kontaktabbruch zu Großeltern: "Entfremdungsprozess geht wahnsinnig schnell"

Wenn sich ein Paar in einem heftigen Streit trennt, verlieren die gemeinsamen Kinder oft den Kontakt zu einem Elternteil. Häufig wird danach auch der Umgang mit den Großeltern unterbunden. Eine betroffene Oma erzählt von ihrem Schmerz.

Stefanie Unbehauen

Mainz/Euskirchen. An der Straße steht ein weiß-violetter Van mit der Aufschrift „Maria weint um ihre Enkel“. Zu sehen ist eine ältere Frau, die ihre Tränen mit einem Taschentuch wegwischt. Darunter steht: „Die Mutter der Kinder verhindert seit 488 Tagen den Kontakt zum Vater und damit auch zu den Großeltern.“ Plakate und Autobeschriftungen dieser Art sind Teil der Twitter-Kampagne #GenugTraenen. Die Initiative will neben der Eltern-Kind-Entfremdung auch den Kontaktabbruch zu Großeltern sichtbar machen.

Jetzt weiterlesen

Schnupper-Abo
1 € / 1. Monat
danach 9,90 € / Monat
  • Einen Monat testen - monatlich kündbar

    danach 9,90 € / Monat
Besondere Konditionen für Zeitungsabonnenten
Herbst-Deal
99 € 69 €
  • Alle Artikel lesen - ein ganzes Jahr mit 30 € Sparvorteil

2-Jahres-Abo
169 €
  • Mehr als 65 € sparen

Bereits Abonnent?

Zum Login

Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen in unsere journalistische Arbeit.

Aktuelle Nachrichten, exklusive Berichte und Interviews aus Ostwestfalen-Lippe, Deutschland und der Welt von mehr als 140 Journalisten für Sie recherchiert. Hier finden Sie unsere Digital-Angebote in der Übersicht.

Mehr zum Thema