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Symbolbild: Ein Ehepaar aus Dormhagen muss nun doch Unterhalt für eines thailändisches Kindes zahlen, dessen Adoption es nach einigen Wochen wieder aufgegeben hat. - © Pexels
Symbolbild: Ein Ehepaar aus Dormhagen muss nun doch Unterhalt für eines thailändisches Kindes zahlen, dessen Adoption es nach einigen Wochen wieder aufgegeben hat. | © Pexels

Gerichtsurteil Ehepaar will Adoptivkind aus Thailand nicht, muss dennoch Unterhalt zahlen.

Die Pflegeeltern hatten sich mit der Erziehung des Kindes nach sechs Monaten überfordert gefühlt. Doch Jugendamt und Gericht entschieden, dass das Kind nicht einfach wieder abgeschoben werden kann.

04.03.2020 | Stand 04.03.2020, 16:07 Uhr

Münster/Düsseldorf (epd). Ein Ehepaar haftet nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster für die missglückte Adoption eines thailändischen Kindes. Die Adoptiveltern trügen das Risiko bei Auslandsadoptionen und müssten für dessen Unterbringungskosten in einer Wohneinrichtung im Kreis Euskirchen aufkommen, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Urteil. Das Gericht bestätigte damit eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Düsseldorf und wies die Klage des Paares gegen einen Kostenbescheid der Stadt Dormagen in Höhe von 38.000 Euro ab.

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