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In guten Händen: Schwangere werden sich künftig nicht mehr darauf verlassen können, für die Vor- und Nachsorge eine Hebamme an ihrer Seite zu haben. - © dpa
In guten Händen: Schwangere werden sich künftig nicht mehr darauf verlassen können, für die Vor- und Nachsorge eine Hebamme an ihrer Seite zu haben. | © dpa

Bielefeld Tag der Hebamme: OWL hat nicht mehr genug Geburtshelferinnen, um Frauen zu versorgen

Ein Text aus dem Jahr 2017, immer noch aktuell: Haftpflichtprämien und zu geringe Vergütungen zwingen den Berufsstand in die Knie - und junge Mütter müssen darunter leiden

Anneke Quasdorf
05.05.2018 | Stand 05.05.2018, 10:36 Uhr
Besorgt: Hebamme Barbara Blomeier, Vorsitzende des Landesverbandes NRW. - © Hebammenverband
Besorgt: Hebamme Barbara Blomeier, Vorsitzende des Landesverbandes NRW. | © Hebammenverband

Bielefeld. Fast 400 Frauen aus Bielefeld und dem Kreis Gütersloh haben im Jahr 2016 im Wochenbett keine Hebamme an ihrer Seite gehabt. Damit ist es da, das Szenario, mit dem Hebammenverbände seit Jahren drohen. Denn es gibt in OWL nicht mehr genug Hebammen, um Frauen vor, während und nach der Geburt zu versorgen.

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