Im vergangenen Jahr aßen die Deutschen Berechnungen zufolge pro Kopf so wenig Fleisch wie seit 1989 nicht.    - © picture alliance
Im vergangenen Jahr aßen die Deutschen Berechnungen zufolge pro Kopf so wenig Fleisch wie seit 1989 nicht.    | © picture alliance

NW Plus Logo Ernährung Weniger Fleisch auf dem Teller - Hintergründe eines Trends

Die Deutschen haben immer weniger Appetit auf Fleisch. Doch woran liegt dieser Trend, den offizielle Statistiken belegen? Und was hat er für Folgen in der Fleischbranche? Eine Faktensuche.

Matthias Bungeroth

Bielefeld. Auf die Teller der Deutschen kommt immer weniger Fleisch. So besagen es aktuelle Zahlen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Bei 57,3 Kilogramm pro Kopf lag der Verzehr im Jahr 2020, so berechneten es die BLE-Experten. Seitdem diese Statistik im Jahr 1989 eingeführt wurde, war dieser Wert noch nie so niedrig. Hintergründe: „Es gibt viele Leute, die sagen: ,Für mich soll kein Tier mehr getötet werden’", hat Antonius Tillmann, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Bezirksverbands Ostwestfalen-Lippe, beobachtet. ...

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