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Kathrin Floß-Saurer mit einem Blech voller Gewürz-Muffins. - © Meiko Haselhorst
Kathrin Floß-Saurer mit einem Blech voller Gewürz-Muffins. | © Meiko Haselhorst

Backen mit der NW Ein Blech voll weihnachtlicher Gewürz-Muffins

Den Start der Adventsserie „Backen mit der NW“ machen die Gewürz-Muffins von Leserin Kathrin Floß-Saurer. Die sind nicht nur lecker, sondern auch lange haltbar.

Meiko Haselhorst
01.12.2019 | Stand 01.12.2019, 16:35 Uhr

Bünde. Den Satz „Ich hab’ da mal was vorbereitet", vermeidet sie. Aber treffend wäre er: Auf dem Tisch stehen alle Zutaten beisammen, wir könnten sofort loslegen. „Gewürz-Muffins" wollen wir heute machen. „Vielleicht erst mal einen Kaffee?", fragt die Bünderin. Aber gerne.

Bünde. Den Satz „Ich hab’ da mal was vorbereitet", vermeidet sie. Aber treffend wäre er: Auf dem Tisch stehen alle Zutaten beisammen, wir könnten sofort loslegen. „Gewürz-Muffins" wollen wir heute machen. „Vielleicht erst mal einen Kaffee?", fragt die Bünderin. Aber gerne. Für Kathrin Floß-Saurer war das Backen zur Weihnachtszeit schon als Kind eine tolle Sache: „Eine Tante hatte eine riesige Keksmühle für Spritzgebäck", erzählt sie. „Wir mussten uns innerhalb der Großfamilie absprechen, wer die Mühle wann haben durfte – gebacken wurde ja überall." Mutter Christa, die kurz zur Küchentür hereinschaut, muss ihre Tochter leicht korrigieren: „In Wirklichkeit war das eine Fleischmühle, die nur zur Weihnachtszeit zur Keksmühle wurde", sagt sie. „Und die gehörte uns und nicht der Tante – und sie stand auf unserem Dachboden." Gewürzmuffins zum Nachbacken Darin, dass das selbst gemachte Spritzgebäck köstlich schmeckte, sind sich die beiden dann aber wieder einig. „Und in der Mühle blieben so viele Teigreste, dass wir daraus noch drei Backbleche mit ausgestochenen Plätzchen machen konnten", erinnert sich die Tochter. Aber heute soll es ja um Gewürz-Muffins gehen. Welche Gewürze denn? „Knoblauch", sagt Floß-Saurer und lacht. Dann etwas ernster: „Zimt und Nelken – gemahlen." Und noch ein paar andere Zutaten Die 52-Jährige klettert auf die Arbeitsplatte, um ihren Mixer ganz oben aus dem Schrank zu holen. „Einfach alles in eine Schüssel schütten und drauflos mixen", sagt Floß-Saurer. Der Mann von der Zeitung darf die Äpfel raspeln – da kann man nicht viel verkehrt machen. Die Apfelmasse kommt dann einfach mit in den Teig. Ab mit dem Teig in einen Gefrierbeutel Zum Abfüllen in die Papierförmchen bedient sich die Hobby-Bäckerin eines Tricks: Sie füllt die Teigmasse in einen Gefrierbeutel, den sie mit einer Klammer verschließt und unten an einer Ecke aufschneidet. „So geht nicht so viel daneben", erläutert sie den kleinen Kniff. Und tatsächlich: Alles landet fein säuberlich in den Tütchen. Jetzt ab in den Ofen damit. „50 Minuten bei Umluft und 175 Grad", sagt Floß-Saurer. Klingt unkompliziert. „Ist es auch", so die Hobby-Bäckerin. Und das Ergebnis kann sich nicht nur sehen, sondern auch schmecken lassen.

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