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Für ihre Arbeit als Kinderschauspieler in "Pippi Langstrumpf" bekamen Maria Persson (Annika, v. r.), Inger Nilsson (Pippi) und Pär Sundberg (Tommy) wenig Geld. - © picture alliance/United Archives
Für ihre Arbeit als Kinderschauspieler in "Pippi Langstrumpf" bekamen Maria Persson (Annika, v. r.), Inger Nilsson (Pippi) und Pär Sundberg (Tommy) wenig Geld. | © picture alliance/United Archives

Fernsehen Kinderstar aus "Pippi Langstrumpf" lebt verarmt auf Mallorca

Durch eine Crowdfunding-Kampagne von Fans kann sich Maria Persson jetzt am Knie operieren lassen

14.08.2019 | Stand 14.08.2019, 19:21 Uhr

München (AFP/jw). Die ehemalige schwedische Kinderschauspielerin Maria Persson lebt verarmt auf Mallorca. Die Rolle von Annika in den Pippi-Langstrumpf-Filmen habe ihr kein Geld und Glück gebracht, sagte die 60-Jährige der Illustrierten Bunte. "Keiner glaubte mir, dass es mir nicht gut geht, denn ich bin Annika und muss doch eigentlich reich und glücklich sein." Persson beendete früh ihre Schauspielkarriere und zog nach Spanien. Dort arbeite sie als Altenpflegerin. Es habe eine Zeit gegeben, in der sie dringend Hilfe gebraucht hätte und niemand für sie da gewesen sei. Die ehemalige Kinderschauspielerin teilt sich in Palma de Mallorca eine Zweizimmerwohnung mit ihrem Sohn Oscar und seiner Freundin. Wegen einer Arthrose im Knie könne sie sich seit Jahren kaum bewegen. Für eine Operation habe ihr das Geld gefehlt. Fans sammeln Geld für Knie-OP "Keiner wusste, wie erfolgreich die Filme werden würden, und in Schweden war es damals nicht üblich, Kinderdarstellern viel Geld zu bezahlen", sagte Persson. Es seien höchstens 2.000 Euro gewesen. "Als meine Eltern nach dem ersten Film nach mehr Geld fragten, drohte mir die Produktionsfirma damit, mich neu zu besetzen." Eine Crowdfundingkampagne von Fans der ehemaligen Kinderstars aus den Pippi-Langstrumpf-Filmen habe Anfang des Jahres Geld gesammelt. Persson habe dadurch genau wie Inger Nilsson (Pippi) und Pär Sundberg (Tommy) 10.000 Euro bekommen. Von dem Geld wolle Persson sich nun am Knie operieren lassen.

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