Die Bremer Hauptkommissare Inga Lürsen (Sabine Postel) und Stedefreund (Oliver Mommsen) wagen einen Tandem-Fallschirmsprung und quittieren mit dem "Tatort"  "Wo ist nur mein Schatz geblieben?" den Dienst. - © dpa
Die Bremer Hauptkommissare Inga Lürsen (Sabine Postel) und Stedefreund (Oliver Mommsen) wagen einen Tandem-Fallschirmsprung und quittieren mit dem "Tatort"  "Wo ist nur mein Schatz geblieben?" den Dienst. | © dpa

Fernsehen Missglückter Abschied von Kommissarin Lürsen

Das Bremer "Tatort"-Team tritt am Montag mit der Folge "Wo ist nur mein Schatz geblieben?" ab.

Viele Jahre ermittelten sie Seite an Seite und machten einen guten Job: Das Duo Lürsen und Stedefreund aus Bremen steuerte in den meisten Fällen solide Episoden zur Krimireihe „Tatort" bei. Die von Sabine Postel und Oliver Mommsen gespielten Kommissare etablierten sich zuverlässig im Mittelfeld der Krimireihe – eine Art Werder Bremen des „Tatorts". Jetzt lösen sie ihren finalen Fall, in dem es um den Mord an einer jungen Frau und eine dubiose Immobilienfirma geht, über die Mafiagelder gewaschen werden. Der anfangs spannende Krimi entwickelt sich zu einer überkandidelten Story Schade, der Abschied der beiden ist nicht so recht geglückt: Was sich in der ersten halben Stunde noch ganz gut anlässt und einen spannenden Krimi über Organisierte Kriminalität verspricht, entwickelt sich schon bald zu einer überkandidelten Story, in der es um einen dunklen Fleck in der Vergangenheit des braven Stedefreund geht. Das Ganze mündet am Ende gar in einer wilden Schießerei auf der Straße wie im Western, was zur eher betulichen Lürsen und ihrem sympathischen Kollegen leider so gar nicht passen will. Ein weniger spektakulärer Ausstieg hätte den beiden viel besser gestanden. Zu sehen am Ostermontag, 22. April, um 20.15 Uhr in der ARD.

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