Im August 1939 schlossen Adolf Hitler und Josef Stalin (vorn Mitte) den deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt ab. Foto: RGAKFD - © RGAKFD
Im August 1939 schlossen Adolf Hitler und Josef Stalin (vorn Mitte) den deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt ab. Foto: RGAKFD | © RGAKFD

Fernsehen TV-Kritik: „Der Hitler-Stalin-Pakt“ - Vorkenntnisse erforderlich

Der Vertrag von 1939 war ein Pakt des Bösen

Martin Weber
08.01.2019 | Stand 07.01.2019, 20:59 Uhr

Es war ein Abkommen zwischen den beiden schlimmsten Polit-Verbrechern der Weltgeschichte: der Hitler-Stalin-Pakt vom August 1939. Der deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt garantierte dem Deutschen Reich kurz vor dem Überfall der Wehrmacht auf Polen und dem Beginn des Zweiten Weltkriegs die russische Neutralität. Mehr noch: In einem geheimen Zusatzprotokoll sicherte sich Stalin einen Teil der Beute, so dass sowjetische Truppen Ostpolen besetzen konnten - der Vertrag war ein regelrechter Pakt des Bösen. Doch wie konnte es dazu kommen, dass das nationalsozialistische Deutschland und die kommunistische Sowjetunion zum Erstaunen und auch Entsetzen der übrigen Welt gemeinsame Sache machten? Diese französische Dokumentation erzählt die Vorgeschichte des Hitler-Stalin-Pakts und versucht, der ungemein komplexen Materie mit vielen Archivbildern und sachkundigen Erläuterungen Herr zu werden. Das gelingt ihr einigermaßen gut. Für Zuschauer ganz ohne Vorkenntnisse zur Geschichte des Zweiten Weltkriegs dürfte der Beitrag von Cédric Tourbe aber weniger geeignet sein. Dienstag, 8. Januar, 20.15 Uhr, Arte

realisiert durch evolver group