Guillermo Mordillo, argentinischer Zeichner und Cartoonist, zeigt eine seiner Giraffen-Zeichnungen. - © picture alliance/dpa
Guillermo Mordillo, argentinischer Zeichner und Cartoonist, zeigt eine seiner Giraffen-Zeichnungen. | © picture alliance/dpa

Nachruf Seine Knollennasen-Figuren machten Mordillo berühmt

Der argentinische Cartoonist Guillermo Mordillo, einer der meistveröffentlichten Zeichner weltweit, ist mit 86 Jahren gestorben

01.07.2019 | Stand 01.07.2019, 11:26 Uhr

Buenos Aires (dpa). Der argentinische Zeichner Guillermo Mordillo ist tot. Er starb im Alter von 86 Jahren, wie seine Agentur am Montag in Amsterdam bestätigte. „Es ist leider wahr. Das hat die Familie uns mitgeteilt", sagte eine Sprecherin. Menschen und Tiere mit Knollennasen waren das Markenzeichen des weltberühmten Karikaturisten. Durchbruch in den 60er Jahren Mordillo wurde am 4. August 1932 als Sohn spanischer Einwanderer in Buenos Aires geboren. Der Durchbruch gelang ihm Ende der 60er Jahre mit der Veröffentlichung seiner Cartoons in Paris Match und dann auch im Stern und anderen Magazinen rund um die Welt. In den 70er Jahren galt er als einer der meistveröffentlichten Zeichner weltweit. Immer wieder ließ sich Mordillo von Städten inspirieren. Große, rundliche Mordillo-Figuren tummeln sich etwa in Zeichnungen mit dem Schiefen Turm von Pisa, Big Ben in London und dem Roten Platz in Moskau. In den vergangenen Jahren publizierte Mordillo kaum noch in Medien. Über Kalender, Puzzles, Bücher für Groß und Klein, T-Shirts, Plüschtiere und Uhren fanden seine drolligen Figuren aber weiter viel Verbreitung. Nach spanischen Medienberichten starb Mordillo auf Mallorca, wo er ein Haus besaß.

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