Spielfilm mit historischem Hintergrund: Die Schauspieler Noah Saavedra (v. l.), in der Rolle des Paul Seligmann, Nina Gummich, in der Rolle der Friedel Dicker, Alicia von Rittberg, in der Rolle der Lotte Brendel, Regisseur Gregor Schnitzler, Marie Hacke, als Anni Fleischmann, Jörg Hartman, als Walter Gropius, und Ulrich Brandhoff, als Juppi Albers, stehen am Bauhaus in Dessau. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild - © Sebastian Willnow
Spielfilm mit historischem Hintergrund: Die Schauspieler Noah Saavedra (v. l.), in der Rolle des Paul Seligmann, Nina Gummich, in der Rolle der Friedel Dicker, Alicia von Rittberg, in der Rolle der Lotte Brendel, Regisseur Gregor Schnitzler, Marie Hacke, als Anni Fleischmann, Jörg Hartman, als Walter Gropius, und Ulrich Brandhoff, als Juppi Albers, stehen am Bauhaus in Dessau. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild | © Sebastian Willnow

Fernsehen TV-Kritik: "Lotte am Bauhaus" - Zu viel Gepäck

TV-Drama über die berühmte Kunstschule Bauhaus, die vor hundert Jahren gegründet wurde

Starke Frauen als Hauptfiguren dominieren zunehmend Spielfilme und Serien im deutschen Fernsehen. Auch die Macher dieses TV-Dramas über die berühmte Kunstschule Bauhaus, die vor hundert Jahren gegründet wurde, tragen dem Zeitgeist Rechnung und stellen eine Heldin ins Zentrum ihres Spielfilms. Sie haben sich von den Biografien verschiedener Künstlerinnen zu einer fiktiven Figur inspirieren lassen: Lotte Brendel (Alicia von Rittberg) heißt die erfundene Heldin, die in den zwanziger Jahren an dem von dem berühmten Architekten Walter Gropius (Jörg Hartmann) gegründeten Bauhaus studiert und sich gegen allerlei Widerstände durchsetzen muss – vor allem gegen ihren bornierten Vater, der für seine Tochter etwas ganz anderes als eine Künstlerkarriere vorgesehen hat. Der von Regisseur Gregor Schnitzler inszenierte Film erzählt von Lottes Kampf um Selbstverwirklichung als Frau und als Künstlerin sowie von ihrer zarten Liebe zu einem Kommilitonen. Das alles spielt sich vor dem Hintergrund der Entwicklung der Kunstschule in den politisch turbulenten Zwanzigern ab – ein bisschen viel Gepäck für einen einzigen Film. „Lotte am Bauhaus", Mittwoch, 13. Februar, 20.15 Uhr, ARD

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