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Kriminalhauptkommissarin Doreen Brasch (Claudia Michelsen) entdeckt einen Kerker mit Schlafsack und Luftmatratze. - © MDR/Stefan Erhard
Kriminalhauptkommissarin Doreen Brasch (Claudia Michelsen) entdeckt einen Kerker mit Schlafsack und Luftmatratze. | © MDR/Stefan Erhard

Fernsehen TV-Kritik: "Polizeiruf 110" - ungewöhnliches Finale

Zehnter Krimi der Reihe aus Magdeburg

Tilmann P. Gangloff
09.02.2019 | Stand 08.02.2019, 17:04 Uhr

Im zehnten „Polizeiruf" aus Magdeburg sorgt Drehbuchautor Wolfgang Stauch für eine reizvolle Variation des Serienmörder-Subgenres. Der Handlungskern erinnert an „Rot – rot – tot" (1978): In dem „Tatort"-Klassiker mit Curd Jürgens kaschiertein Ehemann die Ermordung seiner rothaarigen Frau als Tat eines Serienkillers, indem er noch andere Rothaarige umbringt. Stauch hat die Idee weitergedacht und ihr einen Dreh von ausgefuchster Raffinesse gegeben. Interessanteste Figur der Geschichte ist Blumenhändlerin Pauline (Alessija Krause), die schon einmal mordverdächtig war; damals hieß sie allerdings noch Paul. Spätestens die ausführliche Beschäftigung mit dieser Rolle ist ein deutliches Zeichen dafür, dass Stauch und Regisseur Torsten C. Fischer ein besonderer „Polizeiruf" vorschwebte; dazu passt auch das ungewöhnliche Finale. Sonntag, 10. Februar, 20.15 Uhr, ARD

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