Unterzeichnet: Generalmusikdirektor Alexander Kalajdzic (v.l.), Intendant Michael Heicks, Oberbürgermeister Pit Clausen und Kulturdezernent Udo Witthaus. - © Wolfgang Rudolf
Unterzeichnet: Generalmusikdirektor Alexander Kalajdzic (v.l.), Intendant Michael Heicks, Oberbürgermeister Pit Clausen und Kulturdezernent Udo Witthaus. | © Wolfgang Rudolf

Kultur Alexander Kalajdzic verlängert bis 2025

Dirigent wirkt weiter bei den Bielefelder Philharmonikern und dem Theater

Bielefeld (nw). Nachdem der Rat der Stadt Bielefeld in seiner Sitzung am 27. September beschlossen hat (die NW berichtete), den Vertrag von Generalmusikdirektor Alexander Kalajdzic zu verlängern, wurde dieser gestern von ihm und Oberbürg ermeister Pit Clausen unterzeichnet. Kalajdzic bleibt den Bielefelder Philharmonikern und dem Theater Bielefeld nun weitere fünf Jahre, bis 2025, erhalten. Der gebürtige Kroate begann seine musikalische Ausbildung mit sechs Jahren und trat bereits kurz darauf regelmäßig als Konzertpianist auf. Nach mehreren Preisen bei Wettbewerben setzte er sein Studium an der Musikhochschule Wien fort, wo er nicht nur die Dirigierklasse von Karl Österreicher mit Auszeichnung absolvierte, sondern auch Klavier und Viola sowie Korrepetition studierte. Daneben dirigierte Kalajdzic bereits Symphoniekonzerte mit den Zagreber Philharmonikern und dem Orchester des kroatischen Rundfunks. Das Orchester hat sich zu einem vielfältigen Klangkörper entwickelt Nach Stationen in Krefeld-Mönchengladbach, München, Weimar und Mannheim sowie internationalen Gastspielen bei Opern und Konzerten – unter anderen in den USA, Südafrika, Italien und Frankreich – leitet er seit der Saison 2010/11 die musikalischen Geschicke des Theaters Bielefeld und der Bielefelder Philharmoniker. „Der Klang der Stadt" – diesem Motto ist sich Alexander Kalajdzic mit den Bielefelder Philharmonikern im Verlauf seiner bisherigen Amtszeit immer treu geblieben. Ob Musiktheater oder Symphoniekonzert, Open-Air oder Filmkonzert, Kammermusik oder Crossover-Projekt – das hiesige Orchester hat sich unter seiner Leitung zu einem vielfältigen und viel besuchten Klangkörper entwickelt. Die Symphoniekonzerte werden zu unvergesslichen Klangerlebnissen Immer wieder gelingt es ihm, hochkarätige Solistinnen und Solisten von Weltrang – wie den Violinisten Frank Peter Zimmermann, den Pianisten Roger Muraro, die Sopranistin Juliane Banse oder den Hornisten Radovan Vlatkovic – nach Bielefeld zu holen und die Symphoniekonzerte in der Oetkerhalle zu unvergesslichen Klangerlebnissen erstrahlen zu lassen. Zu den Höhepunkten der vergangenen Jahre gehören auch die beiden Sommer-Open-Air-Konzerte auf dem Kesselbrink, die jeweils rund 10.000 Besucher mit Film- und Computermusik begeisterten. Erstmals ein Festival für Neue Musik geplant Für die aktuelle Spielzeit plant Alexander Kalajdzic neben dem gewohnten Programm erstmals ein Festival für Neue Musik, das am 11. und 12. Mai in der Oetkerhalle über die Bühne gehen wird. Aktuell probt der Generalmusikdirektor für das 4. Symphoniekonzert mit dem Ausnahmepianisten Martin Helmchen am 18. so wie 20. Januar und bereitet sich auf „Ariane und Blaubart" vor. Die Oper von Paul Dukas kommt am 2. März zur Premiere im Stadttheater.

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