Im Einsatz: Inselärztin Filipa (Anja Knauer, r.) versorgt eine verunglückte Urlauberin. Foto: ARD Degeto/Tivoli Film/Diensen Pamben - © ARD Degeto/Tivoli Film/Diensen P
Im Einsatz: Inselärztin Filipa (Anja Knauer, r.) versorgt eine verunglückte Urlauberin. Foto: ARD Degeto/Tivoli Film/Diensen Pamben | © ARD Degeto/Tivoli Film/Diensen P

Fernsehen TV-Kritik: "Die Inselärztin" - Dramatisch

Regisseur Peter Stauch hat kein tränenreiches Melodram aus dem Film gemacht

Während die am letzten Freitag ausgestrahlte dritte Episode der Reihe gewisse Schwächen hatte, wirkt die vierte deutlich dichter, denn sie konzentriert sich auf einen zentralen Konflikt, der gleichzeitig emotionales wie auch medizinisches Drama ist. Gerade hat sich Titelheldin Filipa (Anja Knauer) entschlossen, ihr Leben mit dem Kollegen Daniel (Tobias Licht) zu teilen, da taucht dessen totgeglaubte Frau auf; und ausgerechnet Filipa muss ihr mit einer Operation das Lebenretten. Das dramatische Ausmaß der Handlung ist offenkundig; trotzdem hat Regisseur Peter Stauch auch dank der vorzüglichen Arbeit mit den Schauspielern kein tränenreiches Melodram draus gemacht. Zu einem bedeutsamen Film wird „Die Entscheidung“ jedoch durch die Zeichnung der Figuren als Menschen, die ihr Dasein dem Engagement ohne Eigennutz gewidmet haben. Freitag, 11. Januar, ARD, 20.15 Uhr

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