0
Kleinkinder können sich an den Kerzen auf dem Adventskranz leicht Verbrennungen zuziehen. - © AOK/hfr
Kleinkinder können sich an den Kerzen auf dem Adventskranz leicht Verbrennungen zuziehen. | © AOK/hfr

Zur Adventszeit Verbrennungen bei Kleinkindern - so lassen sich Gefahren vermeiden

Jedes Jahr müssen deswegen zahlreiche Kinder in Ostwestfalen-Lippe ärztlich versorgt werden. Was Eltern in der Vorweihnachtszeit beachten sollten.

Janina Pietruschka
29.11.2022 | Stand 29.11.2022, 18:31 Uhr

Kerzen, offenes Feuer und heiße Getränke sorgen in der Adventszeit für Gemütlichkeit - sie bergen aber auch Gefahren für Kleinkinder. Laut dem Statistischen Bundesamt wurden 2021 in NRW insgesamt 1.281 Kinder bis zu zehn Jahren mit Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert. Besonders betroffen sind dabei die Ein- bis Fünfjährigen. Auf diese Altersgruppe entfielen 85 Prozent der Krankenhauseinweisungen. "Mit geeigneten Vorsichtsmaßnahmen lassen sich jedoch viele Unfälle vermeiden“, sagt AOK-Vorstandschef Tom Ackermann.

Dazu gehört Streichhölzer und Feuerzeuge immer konsequent wegzuschließen, statt echter Kerzen in der Adventszeit LED-Kerzen zu verwenden, Adventskränze nie unbeaufsichtigt zu lassen und Tassen oder Kannen mit heißen Getränken immer weit entfernt vom Tischrand zu stellen.

Im Notfall lassen sich kleinere Brandwunden am Finger mit handwarmem Wasser für 10 bis 15 Minuten kühlen. Bei großflächigen Verbrennungen soll der Notruf verständigt und die Wunde nicht gekühlt werden, da dies zu einer gefährlichen Unterkühlung führen kann.

Mehr zum Thema

Kommentare

Um Ihren Kommentar abzusenden, melden Sie sich bitte an.
Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren.

Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion an.

Kommentar abschicken