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Herzmuskelentzündungen treten nach einer Coronaimpfung selten auf. - © Jörg Carstensen/dpa
Herzmuskelentzündungen treten nach einer Coronaimpfung selten auf. | © Jörg Carstensen/dpa

Studie Herzmuskelentzündung nach Covid-Impfung trifft eher junge Männer

Die Wissenschaftler haben die Daten von mehr als 20 Millionen Menschen ausgewertet. Das Risiko zu erkranken sei demnach nicht nur vom Alter, sondern auch vom Impfstoff abhängig.

21.04.2022 | Stand 21.04.2022, 09:45 Uhr

Stockholm. Das Risiko für eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis) nach der Corona-Impfung ist laut einer großen Studie aus vier nordeuropäischen Ländern gering. Das höchste Risiko hätten im Vergleich aller Gruppen Jugendliche und Männer zwischen 16 und 24 Jahren nach der zweiten Impfung, schreiben die Forscher im Fachblatt Jama Cardiology. Sie bezeichnen Herzmuskelentzündungen jedoch als selten in der Studienkohorte - auch unter jungen Männern. Das Autorenteam um Rickard Ljung vom Karolinska Institut in Stockholm hatte Daten von 23 Millionen Menschen analysiert.

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