Mädchen in der Pubertät entwickeln am häufigsten Essstörungen. - © Symbolbild: Pixabay
Mädchen in der Pubertät entwickeln am häufigsten Essstörungen. | © Symbolbild: Pixabay
NW Plus Logo Folge der Pandemie

Immer mehr Kinder entwickeln Essstörungen - was Angehörige tun können

Schon Zehnjährige leiden an Magersucht. Die Pandemie sorgt für schnellere Verläufe. Tanja Legenbauer erklärt, wie es anfängt, worauf Eltern achten müssen und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Jemima Wittig

Bielefeld. 20 Kilogramm in nur zwei Monaten hat das junge Mädchen abgenommen. Die Folgen sind Haarausfall und Herzrhythmusstörungen. Was ganz harmlos angefangen hat, endet für sie auf der Station für Essstörungen der LWL-Universitätsklinik in Hamm. Sie ist einer der schlimmsten Fälle der Pandemie-Zeit, an die sich Tanja Legenbauer, Leiterin der Forschungsabteilung der Kinder- und Jugendpsychiatrie, erinnert - aber bei Weitem nicht der einzige. "Die Verläufe sind jetzt schneller, weil essgestörtes Verhalten nicht sozial abgefangen wird", sagt die Professorin. Im Gespräch mit nw...

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