Im Brüderkrankenhaus in Paderborn wird jeder Patient auf das Coronavirus getestet, im Zweifelsfall auch mehrfach. Wer zu wenig teste, riskiere, dass sich Pflegekräfte infizieren. - © Lena Henning
Im Brüderkrankenhaus in Paderborn wird jeder Patient auf das Coronavirus getestet, im Zweifelsfall auch mehrfach. Wer zu wenig teste, riskiere, dass sich Pflegekräfte infizieren. | © Lena Henning

NW Plus Logo Paderborn Doppelte Corona-Tests bei Patienten in Krankenhäusern sorgen für Unmut

Bei geplanten OPs müssen Patienten einen negativen Test mitbringen. Ist der zu alt, werden sie im Krankenhaus erneut getestet. Eine Verschwendung von Ressourcen, findet eine Krebspatientin. Sicher ist sicher, sagen die Krankenhäuser.

Lena Henning

Paderborn. Lili Ellen Neumann hat Krebs. Brustkrebs, mit Lungenmetastasen. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, belastet sie zusätzlich die aktuelle Situation in den Krankenhäusern angesichts der Corona-Pandemie. Denn das Hin und Her um die Vorschriften für einen Coronatest, den sie vor der Behandlung vorweisen sollte, hat die Delbrückerin einige Nerven gekostet. Zur Abklärung der Metastasen sollte sie ins Brüderkrankenhaus in Paderborn. "Vorher ist keine weitere Therapie möglich", sagt Neumann. Ein erster Termin sei bereits verschoben worden...

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