Laut einer Studie der Universität Frankfurt weist ein Großteil der Covid-19-Patienten Herzschäden auf und zwar auch dann, wenn die Patienten vor der Infektion gesund warenund die Krankheit milde verlief. - © picture alliance
Laut einer Studie der Universität Frankfurt weist ein Großteil der Covid-19-Patienten Herzschäden auf und zwar auch dann, wenn die Patienten vor der Infektion gesund warenund die Krankheit milde verlief. | © picture alliance

NW Plus Logo Studie Corona: Dauerhafte Herzschäden selbst bei milden Verläufen

Forscher der Universität Frankfurt haben in einer Studie festgestellt, dass Dreiviertel der untersuchten Covid-19-Patienten Herzschädigungen aufwiesen. Experten rechnen deshalb in wenigen Jahren mit einem Anstieg von Patienten mit Herzschwäche.

Carolin Nieder-Entgelmeier

Frankfurt/Bielefeld. Covid-19 ist zwar eine Lungenkrankheit, doch das Coronavirus greift den gesamten Körper an. In vielen Fällen schädigt das Virus deshalb nicht nur die Lunge, sondern auch andere Organe. Besonders häufig betroffen ist das Herz, wie Forscher der Goethe-Universität Frankfurt in einer Studie herausgefunden haben. Demnach weist ein Großteil der Covid-19-Patienten Herzschäden auf, und zwar auch dann, wenn die Patienten vor der Infektion gesund waren und die Krankheit milde verlief. Experten rechnen deshalb in wenigen Jahren mit einem Anstieg von Patienten mit Herzschwäche. Doch die Studie macht Experten auch Hoffnung auf eine Verbesserung der Diagnostik und Behandlung von Covid-19-Patienten.

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