Nachdem sich der Blutspendedienste von Beginn der Coronakrise an darauf einstellen musste, weit weniger Blut für die Versorgung der Patienten bereitzustellen, weil die Kliniken ihre Kapazitäten für die Norfallversorgung der Covid-19-Patienten umstellten, schalten diese nun wieder in den Normalbetrieb. - © picture alliance
Nachdem sich der Blutspendedienste von Beginn der Coronakrise an darauf einstellen musste, weit weniger Blut für die Versorgung der Patienten bereitzustellen, weil die Kliniken ihre Kapazitäten für die Norfallversorgung der Covid-19-Patienten umstellten, schalten diese nun wieder in den Normalbetrieb. | © picture alliance

NW Plus Logo Coronarkise Blutkonserven werden knapp: In einigen Regionen werden Operationen abgesagt

In Hessen und Baden-Württemberg müssen Operationen verschoben werden und in NRW kann das DRK nur noch den Bedarf für 2,5 Tage decken. Bis Ende August fallen wegen der Coronakrise in NRW über 650 Spendetermine des DRK aus.

Carolin Nieder-Entgelmeier

Bielefeld. In Teilen Deutschlands werden Blutkonserven knapp. Besonders dramatisch ist die Situation in Hessen und Baden-Württemberg. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) kann dort aktuell nicht einmal den Bedarf eines einzigen Tages decken. Das bedeutet: Nicht dringend notwendige Operationen werden verschoben. In NRW können die Kliniken nach Angaben des DRK-Blutspendedienst West aktuell noch versorgt werden, allerdings gehen auch hier die Vorräte aufgrund der Coronakrise drastisch zurück. Das Problem: Während 20 Prozent der ...

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