Das Bünder Unternehmen Display 2000 stellt Visiere her. Das Visier aus Kunststoff führt um das Kinn und an den Seiten des Gesichts entlang. - © Alex Voth
Das Bünder Unternehmen Display 2000 stellt Visiere her. Das Visier aus Kunststoff führt um das Kinn und an den Seiten des Gesichts entlang. | © Alex Voth

NW Plus Logo Coronavirus Kampf um Visiere als Maskenersatz

Drei Bundesländer erlauben Gesichtsschutzschilde, NRW bleibt beim Verbot. Visierhersteller in OWL und der Kreis Herford setzen sich für eine Freigabe ein. Verbände fordern derweil mehr Ausnahmen von der Tragepflicht.

Carolin Nieder-Entgelmeier

Herford/Düsseldorf. Auch im Kampf gegen das Coronavirus sorgt der Föderalismus in Deutschland für Irritationen. Während in Hessen, Rheinland-Pfalz und Hamburg Visiere anstelle von Masken erlaubt sind, dürfen Menschen in NRW die Gesichtsschutzschilde nicht als Ersatz für die verpflichtende Maske tragen. Das gilt auch für Beschäftigte wie Friseure, Physiotherapeuten oder Servicekräfte, die gezwungen sind, Masken ganztägig zu tragen. Visierhersteller sowie Verwaltungen wie der Kreis Herford kämpfen nun für eine Zulassung in NRW...

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