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Durch die Injektion Spiraza hoffen viele Patienten mit SMA auf eine Besserung ihrer Erkrankung. - © Symbolbild Pixabay
Durch die Injektion Spiraza hoffen viele Patienten mit SMA auf eine Besserung ihrer Erkrankung. | © Symbolbild Pixabay

Gesundheit Teure Medikamente sorgen für Hoffnungen bei Muskelschwund-Patienten

Nusinersen ist die erste Therapiemöglichkeit für Patienten mit Spinaler Muskelathrophie. Doch mit der Spritze sind erhebliche Kosten für die gesetzlichen Krankenversicherung verbunden

Andrea Sahlmen Andrea Sahlmen
12.09.2019 | Stand 12.09.2019, 19:29 Uhr

Bielefeld. „Ihre Tochter ist unheilbar krank, und es wird auch nie eine Therapie für sie geben." Nora ist 19 Monate alt, als ein Arzt dies zu ihrer Mutter sagt. Familie Welsch aus der Nähe von Heidelberg erhält die Diagnose Spinale Muskelathrophie (SMA), im Volksmund auch als Muskelschwund bekannt. Die Erkrankung hat ihren Ursprung im Rückenmark und sorgt für eine Verkümmerung der Muskulatur. Nora lernt nie allein laufen, für längere Strecken draußen nutzt sie einen Elektrorollstuhl, und ihre Lebenserwartung ist verkürzt.

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