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Schädlich: Das Rauchen von Zigaretten führt zu irreparablen Schäden am Lungengewebe und somit zu chronischen Beschwerden. - © Foto: dpa
Schädlich: Das Rauchen von Zigaretten führt zu irreparablen Schäden am Lungengewebe und somit zu chronischen Beschwerden. | © Foto: dpa

Bielefeld Wenn für Raucher das Atmen zur Qual wird

Serie "Chronische Erkrankungen" (6): Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD

Amina Vieth
11.03.2015 | Stand 11.03.2015, 11:51 Uhr

Bielefeld. Tief ein- und auszuatmen kann beruhigend wirken, manchmal gar befreiend. Doch vielen Menschen ist das nicht möglich, weil die Lunge und die Bronchien irreparabel geschädigt sind. Die Rede ist von der Erkrankung COPD - chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Eine weit verbreitete Krankheit, die jedoch der breiten Öffentlichkeit noch immer wenig bekannt ist. Ärzte sprechen dabei sogar von COPD als Volkskrankheit. 80 Prozent der Betroffenen sind Raucher. Sie wissen häufig gar nicht, dass sie an COPD leiden. In vielen Fällen tun sie ihre Luftnot und ihren dauerhaften Husten als Raucherhusten ab. Sie suchen keinen Arzt auf oder lassen sich erst spät wegen ihrer Beschwerden untersuchen. Ein Fehler, der gravierende Folgen haben kann, wie der leitende Oberarzt der Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und Intensivmedizin im Evangelischen Krankenhaus Bielefeld, Edgar Haasler, erklärt.

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