Fototermin: Tim Burton bewirbt 2016 in Italien den Abenteuer-Fantasyfilm "Die Insel der besondern Kinder". - © dpa
Fototermin: Tim Burton bewirbt 2016 in Italien den Abenteuer-Fantasyfilm "Die Insel der besondern Kinder". | © dpa

Tim Burton wird 60 Zehn schaurig-schöne Orte in OWL

Regisseur Tim Burton zeigt seit mehr als drei Jahrzehnten phantastische Kulissen. Die können wir ihm auch hier bieten

Jemima Wittig

Seine Welten sind bunt, düster und schön in ihrer Hässlichkeit: Vor 60 Jahren, am 25. August 1958, wurde der US-Filmregisseur und -produzent Tim Burton im kalifornischen Burbank geboren. Seit mehr als drei Jahrzehnten verzaubert er die Zuschauer nicht nur mit seinen Geschichten, sondern auch mit den phantastischen Orten, an denen sie spielen - Orte, wie es sie auch hier in Ostwestfalen-Lippe gibt mit der Weite im Warburger Land, schönen Bauten wie Schloss Neuhaus im Kreis Paderborn und der Natur im Wiehengebirge im Kreis Minden-Lübbecke. Denn was sonst zeigt uns Burton? Da sind knochige Bäume im Nebel in "Sleepy Hollow", verfallene Schlösser in "Edward mit den Scherenhänden", efeuberankte Herrenhäuser in "Die Insel der verlorenen Kinder" und wunderschöne Gärten in "Alice im Wunderland". Bildgestaltung und Landschaft tragen einen großen Anteil an der Stimmung der Filme, die sich oft mit dem Tod und dem Leben danach beschäftigen. "Das visuelle Material dient dazu, den Werken eine Stimmung und (häufig dunkle) Tönung zu verleihen, über die sich die Aussage des Films artikuliert", schrieb der Journalist Helmut Merschmann 2000 in seiner Dissertation "Von Fledermäusen und Muskelmännern - Postmoderne im amerikanischen Mainstream-Kino". Die Burton-Schauplätze in OWL Solche düsteren Orte kann auch OWL vorweisen. Wir haben eine Auswahl von zehn Gebäuden zusammen gestellt. Wo würden Sie an Burtons Stelle drehen? Wählen Sie Ihren Lieblingsort:

realisiert durch evolver group