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Gespinstnest: Die Raupen des Eichenprozessionsspinners haben sich in einem Baum eingenistet. - © David Knapp
Gespinstnest: Die Raupen des Eichenprozessionsspinners haben sich in einem Baum eingenistet. | © David Knapp

OWL Gassigehen: Tierarzt warnt vor Überresten von Eichenprozessionsspinnern

Die Haare der Tiere können bei Hunden starke Schmerzen auslösen oder Schlimmeres. Was Hundehalter wissen müssen und wie sie ihren Tieren helfen können.

Katharina Thiel
16.10.2019 | Stand 16.10.2019, 16:53 Uhr
Jan-Henrik Gerdener

Bielefeld. Im Sommer haben giftige Raupen für zahlreiche Einsätze in ganz Ostwestfalen-Lippe gesorgt. Doch obwohl der Eichenprozessionsspinner seine Nester mittlerweile verlassen hat, sorgen diese nun für neuen Grund zur Sorge. "Alte Gespinstnester des Eichenprozessionsspinners, ob am Baum haftend oder am Boden liegend, stellen eine anhaltende Gefahrenquelle dar. Da die Raupenhaare eine lange Haltbarkeit besitzen, reichern sie sich über mehrere Jahre in der Umgebung, besonders im Unterholz und im Bodenbewuchs, an", so die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Diese Haare bilden sich bei der Verpuppung der Tiere und sind sehr giftig.

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