Beim Hundefutter-Test schnitten gerade Discounter-Produkte gut ab. - © picture alliance / dpa Themendienst
Beim Hundefutter-Test schnitten gerade Discounter-Produkte gut ab. | © picture alliance / dpa Themendienst

Hundefutter Stiftung Warentest: Mehrere Feuchtfutter für Hunde "mangelhaft"

23.05.2019 | Stand 23.05.2019, 15:54 Uhr

Berlin. Insgesamt 26 Dosen-Nass­futter und 5 Tiefkühl-Menüs aus rohem Fleisch zum „Barfen" hat die Stiftung Warentest auf verschiedene Qualitätskriterien hin untersucht. Sechs Produkte für Hunde sind "sehr gut" und vergleichs­weise günstig. Sie liefern einen optimalen Nähr­stoff­mix. Neun eignen sich nicht als Allein­futter und sind mangelhaft. Wie im aktuellen Heft von "Test" dargestellt, liegen die untersuchten Produkte im Preissegment von 59 Cent bis 5,93 Euro pro Tages­ration. Jedes zweite Futter ist laut der Verbraucherschützer empfehlenswert. Sechs­mal vergeben sie die Note sehr gut, acht­mal ein Gut. "Gut & Günstig Saftige Brocken mit Rind in feiner Sauce" von Edeka sowie "Orlando Schlemmerkern Pastete mit Rind, Kartoffeln & Kräutern" von Lidl haben die Note 1,2 erhalten. Sie sind die Testsieger und konnten mit ihrem "ausgewogenen Nährstoffmix", aber auch mit hilfreichen Fütterungshinweisen auf der Verpackung überzeugen. Am besten Markenfutter "Pedigree mit Herz, Leber und Pansen in Pastete" kritisierten die Tester, dass mit "51 Prozent Fleisch" geworben wird, tatsächlich aber, wie in der Fußnote erläutert, auch "tierische Nebenerzeugnisse" enthalten sind. "Mangelhaft" für Barf-Hundefutter Von den Barf-Menüs raten die Tester ab. Bei vier der fünf Tiefkühlprodukte waren teils hohe Keimbelastungen feststellbar. Besonders viele Darmbakterien enthielten das "Rind Komplettmenü" von Procani sowie das "Barf-Menü vom Pferd mit Heidekartoffeln" von Tackenberg. Hundehalter sollten daher lieber zu den Nassfuttern im Test greifen. Sie waren nicht mit Schadstoffen belastet waren. Markenprodukte schnitten auch bei diesen Sorten etwas schlechter ab. Insgesamt stellt die Stiftung Warentest fest, dass es bei keinem Produkt Hinweise auf minderwertige Schlachtabfälle gibt. Zudem war der Zuckergehalt bei allen mit unter 2 Gramm je 100 Gramm gering.

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