Störche nisten auch in Ostwestfalen. - © picture alliance/dpa
Störche nisten auch in Ostwestfalen. | © picture alliance/dpa

Tiere Störche im Anflug auf Nordrhein-Westfalen

In OWL nisten die Tiere in Kreis Minden-Lübbecke, Paderborn und vielleicht auch wieder in Bielefeld

Isselburg (dpa). Die Störche kommen zurück: Etwa die Hälfte der Tiere sei aus dem Winterquartier wieder in Nordrhein-Westfalen gelandet, sagt Hans Glader von der Stiftung Störche NRW. Der Kreis Minden-Lübbecke gilt als die Storchenregion Nummer eins im Land. „Wenn jetzt nicht noch ein Kälteeinbruch kommt, dann kommen die anderen nach und nach", sagte Glader. Zumindest die Tiere, die auf der Iberischen Halbinsel überwintert haben, dürften nach seiner Einschätzung schon wieder in NRW sein. Jetzt fehlten noch die Störche aus Afrika, die noch den gefährlichen Flug über die Sahara vor sich haben. Immer wieder komme es vor, dass bei der Rückkehr schon die Nilgans in den Storchennestern sitze. In der Auseinandersetzung zögen die dann aber den Kürzeren, beobachtet Glader. Störche kehren regelmäßig zu „ihrem Nest" zurück, werden aber von stärkeren Konkurrenten ihrer Art immer wieder mal vertrieben. In ein, zwei Wochen könnte dann schon die Brutzeit anfangen. In Nordrhein-Westfalen geht es nach Beobachtung der Stiftung Störche NRW mit dem Bestand seit Jahren bergauf. Außer dem Kreis Minden-Lübbecke sind wichtige Storchregionen der Niederrhein mit den Kreisen Wesel und Kleve. Einzelne Vorkommen gibt es auch im Paderborner Land und bei Soest. Im vergangenen Jahr nisteten drei Familien in Bielefeld.

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