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Manchmal wird aus dem Date ein guter Freund - © Pexels.com,CCO
Manchmal wird aus dem Date ein guter Freund | © Pexels.com,CCO

Wenn aus Dates nicht immer Beziehungen werden

Unsere Kolumnistin hat beim Dating zwar noch nicht den richtigen Partner gefunden, aber dafür einen guten Freund.

Karoline Langenkämper
01.08.2019 | Stand 31.05.2019, 09:58 Uhr

Beim Dating gibt es nicht nur schwarz und weiß – heißt, es gibt nicht nur fantastische Dates, bei denen sich auf Anhieb Schmetterlinge im Bauch breit machen und solche, die so schrecklich sind, dass man sie am liebsten sofort wieder vergessen mag. Es gibt auch noch sehr viel dazwischen und das finde ich so spannend am Dating. Man lernt Leute kennen, bei denen der Funke erst beim dritten oder vierten Date überspringt. Manchmal erlischt der Funke aber auch mit steigender Anzahl der Dates. Und dann gibt es noch Dates, bei denen sich zwei Leute sehr sympathisch sind, aber eher auf einer platonischen statt einer romantischen Ebene. Mir ist es schon passiert, dass aus einem Date mit Flirt-Intention schlussendlich eine Freundschaft geworden ist. Mit Christian verstand ich mich schon vor dem ersten Date super. Wir hatten uns online kennengelernt und bemerkten bereits beim Chatten, dass wir auf einer Wellenlänge lagen. Die ersten Dates verliefen großartig. Wir lachten viel, konnten uns aber auch tiefgründig unterhalten und genossen einfach die Gesellschaft des jeweils anderen. Was im ersten Moment nach den idealen Voraussetzungen für eine traumhafte Beziehung klingt, wurde jäh durch unseren ersten Kuss zunichte gemacht. Denn da war nichts – kein romantisches Gefühl der vollkommenen Glückseligkeit, sondern nur eine Ahnung, dass sich die Situation gerade nicht richtig anfühlt. Das Freundschaftsparadies Im ersten Moment war das eine ziemliche Enttäuschung für uns beide, weil wir mit einem anderen Ausgang gerechnet hatten. Glücklicherweise waren wir aber einstimmig der Auffassung, dass wir als Freunde besser funktionieren anstatt als Paar. Und so wurde eine wirklich gute und enge Freundschaft daraus. Seit gut zwei Jahren teilen wir also Freud und Leid miteinander, sind füreinander da, so wie gute Freunde das nun mal machen. Für uns läuft diese freundschaftliche Beziehung super, denn die Fronten sind geklärt. Seit ein paar Monaten ist Christian nun in festen Händen, was mich sehr für ihn freut. Allerdings hat das auch dazu geführt, dass ein paar Regenwolken im Freundschaftsparadies aufgezogen sind. Wieso, weshalb, warum? Darum geht es in der kommenden Ausgabe. Fortsetzung folgt.

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