Der Verlust eines Menschen schmerzt. - © picture alliance / VOGL-PERSPEKTIVE.AT - Mike Vogl / picturedesk.com
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Trauer Verlust: Ein Vater setzt einen Tweet ab - und findet viel Trost im Netz

Einen nahestehenden Menschen zu verlieren, ist furchtbar. Für Eltern gibt es wohl kaum etwas Schlimmeres, als das eigene Kind zu verlieren. Der Twitter-User @BigJogi hat eines seiner Kinder verloren und den Schritt gemacht, seine Trauer mit der Öffentlichkeit zu teilen. Die Reaktionen der Community im Netz sind beeindruckend: Hunderte retweeten den Eintrag, etliche antworten ihm und schenken damit Trost. Hast du auch schon einmal ein Kind verloren? Wie war es bei dir in den ersten Tagen nach der Stunde 0? Ich komme gerade mit meinem Verhalten gar nicht zurecht. Bitte retweeten. Ich brauche antworten. — Papa (@BigJogi) 10. Februar 2019 Die Reaktionen auf Twitter zeigen, dass sich viele in die Situation hineinversetzen können, da sie den Verlust eines eigenen Kindes selbst erlebt haben und auch offen darüber sprechen. Einige der mitfühlenden Reaktionen und Beleidsbekundungen: Es bricht mir das Herz, deine Worte zu lesen. Ich wünsche dir viel Kraft und Menschen in deiner Nähe, die für dich da sind 💚 — Der Gasser (@magdasWasser) 11. Februar 2019 Es war, als ob ich in meinem Leben nur Zuschauer wäre. Alles um mich herum ging weiter und in mir drinnen waren Unverständnis und Schmerz. Und ich habe mir Hilfe gesucht von/bei Menschen, die das gleiche Schicksal hatten. — 𝓦𝓲𝓵𝓭𝓱𝓮𝓪𝓻𝓽 (@TheWildflower72) 10. Februar 2019 Lieber Papa, bitte sage deinem Umfeld, deinen Freunden, dass es dir wichtig ist darüber zu sprechen, wenn es so ist. Es droht die Gefahr, dass Freunde und Bekannte Angst davor haben mit dir darüber zu sprechen. Dabei hilft es. Fühl dich gedrückt. — Jessi Köster (@JessiKoester83) 10. Februar 2019 Alles was ich dir dazu sagen kann ist, der Schmerz lässt irgendwann an Intensität nach und die schönen Erinnerungen bleiben. Ich drück dich unbekannterweise und wünsche dir viel Kraft und neue Hoffnung. — Amara (@amyiluu) 10. Februar 2019 Ich war wie betäubt und habe die Ereignisse um mich herum gedämpft wahrgenommen. Deshalb kann ich mich auch kaum an Details erinnern. Im Nachhinein bin ich erstaunt, wie ruhig und gelassen ich war. — 🐝🐝 Wan Kenobi (@tmigge) 10. Februar 2019 Ich lebte in einer Wolke. Überleben. Trinken und essen, weil es sein musste. Der Wunsch zu schreien. Manchmal tat ich das. Sich auflösen wollen und vor allem: nichts mehr fühlen müssen. Irgendwann half es, Dinge zu tun zu haben. Mein Beileid. — Lotta (@StupsMama) 10. Februar 2019 Die Welt ging von farbig auf schwarz-weiß. Der Schmerz war zuret betäubend, dann laut. Ich war würtend dass das Leben für alle anderen in genormten Bahnen weiterging. Aber auch meine Welt bekam eines Tages wieder einige Farben... mein herzliches Mitgefühl! — Mark J. Moser (@mjmoser) 10. Februar 2019

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