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Bei der Online-Durchsuchung dürfen - ebenfalls ohne Wissen des Betroffenen - auch alle sonstigen Daten über laufende Kommunikation hinaus abgegriffen werden. - © picture alliance / HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com
Bei der Online-Durchsuchung dürfen - ebenfalls ohne Wissen des Betroffenen - auch alle sonstigen Daten über laufende Kommunikation hinaus abgegriffen werden. | © picture alliance / HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com

Netzwelt Überwachungsgesetz: Staatstrojaner soll für Behörden auch bei WhatsApp mitlesen

Der Bundestag hat im Hau-Ruck-Verfahren ein umstrittenes Überwachungsgesetz verabschiedet. Wir erklären die Details

Julia Fahl
26.06.2017 | Stand 26.06.2017, 14:37 Uhr

Bielefeld. Relativ unbemerkt hat der Bundestag am 22. Juni eines der weitreichendsten Überwachungsgesetze in der Geschichte der Bundesrepublik verabschiedet. Es geht um die Überwachung von Online-Kommunikation. Betroffen ist auch die verschlüsselte Kommunikation über Messenger-Dienste wie WhatsApp. Weil die große Koalition die Neuregelung in einem anderen Gesetz "versteckte", in dem es etwa um Fahrverbote geht, hat die breite Öffentlichkeit davon zunächst wenig mitbekommen. Details zu den Plänen in Fragen und Antworten:

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