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Zusammen: Was macht eine gute Beziehung aus und warum sind manche Paare zufriedener als andere? - © Pixabay
Zusammen: Was macht eine gute Beziehung aus und warum sind manche Paare zufriedener als andere? | © Pixabay

Liebe Fünf Glücksfaktoren für eine gute Beziehung

Für eine Studie der Partnervermittlung Elitepartner wurden 2.880 Liierte befragt. Ein Tipp: Tägliche Routine muss stimmen

30.07.2019 | Stand 30.07.2019, 16:19 Uhr

Hamburg (epd). Was macht eine gute Beziehung aus und warum sind manche Paare zufriedener als andere? Die Online-Partnervermittlung Elitepartner hat in einer Studie unstersucht, welche Faktoren für die Beziehungsqualität eine Rolle spielen. Dafür wurden laut Elitepartner 2.880 Liierte befragt, wie oft sie miteinander lachen, sich nach einem Streit versöhnen, gemeinsam zu Bett gehen oder ihren Jahrestag feiern. Es habe sich gezeigt: Paare, die glücklich mit ihrer Beziehung sind, machen einiges anders und tägliche Routinen seien dabei wichtiger als einmalige Gesten. Glücksfaktor 1: Teamwork und Unterstützung im Alltag Geschenke, große Worte, besondere Reisen: Alles ist laut der Elitepartner-Studie verzichtbar, wenn eines stimmt: Zusammenhalt als Team im Alltag und bei Schwierigkeiten. Eine Mehrheit der zufriedenen Paare habe angegeben, meistens gut im gemeinsamen Alltag organisiert zu sein (88 Prozent) und bei Sorgen und Problemen Unterstützung vom Partner zu erfahren (88 Prozent). Dagegen fühle sich nur gut jeder zweite unzufriedene Liierte im täglichen Leben als Team (58 Prozent) und könne sich auf die Unterstützung seines Partners verlassen (51 Prozent). Apropos Alltag: Zufriedene Paare würden auch häufiger zeitgleich ins Bett gehen. Sieben von zehn Paaren, die mit ihrer Partnerschaft glücklich seien, gingen oft oder sehr oft gemeinsam schlafen (70 Prozent) aber nicht einmal die Hälfte der unzufriedenen (47 Prozent). Glücksfaktor 2: Spaß und Tiefgang Bei zufriedenen Paaren geht es laut der Elitepartner-Studie spaßig zu: 84 Prozent hätten angegeben, dass sie oft oder sehr oft miteinander lachen oder sich gegenseitig necken. Und die unzufriedenen Paare? Nicht einmal jedes zweite habe regelmäßig Grund, sich zu amüsieren (47 Prozent), jedes vierte sogar selten oder nie (28 Prozent). Auch gemeinsame Unternehmungen würden für mehr als zwei Drittel der zufriedenen Paare zum Beziehungsalltag dazu gehören (69 Prozent), dagegen nehme sich nur gut jedes dritte unzufriedene Paar regelmäßig Zeit für Ausflüge, Restaurantbesuche oder Kinoabende zu zweit (38 Prozent). Aber nicht nur Spaß spiele eine Rolle: Glückliche Paare würden sich regelmäßig intensiv miteinander austauschen. Zwei Drittel (67 Prozent) der zufriedenen Paare würden oft oder sehr oft wertvolle Gespräche miteinander führen, unter den unzufriedenen seien es nur ein Drittel (35 Prozent). Glücksfaktor 3: Einander Freiraum lassen und sich trotzdem melden Raum für eigene Interessen und Freunde gehören laut der Elitepartner-Studie in glücklichen Beziehungen dazu. Drei Viertel der zufriedenen Paare würden einander oft oder sehr oft Zeit für sich selbst (76 Prozent) geben, aber nur 63 Prozent der unzufriedenen. Zeit getrennt zu verbringen, solle aber nicht mit Funkstille gleichgesetzt werden: In der digitalen Ära sei es wichtig, trotzdem in Kontakt zu bleiben. 75 Prozent der zufriedenen Paare würden oft oder sehr oft miteinander kommunizieren, wenn sie sich nicht sehen. Dagegen würden nur 46 Prozent der unzufriedenen Paare Kontakt halten, wenn sie ohne einander unterwegs sind. Bei einem Drittel der unzufrieden Liierten herrsche in solchen Fällen Sendepause (32 Prozent). Glücksfaktor 4: Sex und Komplimente Zeit für Sex und Zärtlichkeiten (58 Prozent) sowie Aufmerksamkeiten und Komplimente (54 Prozent) gibt es laut Studie dennoch nur in jeder zweiten zufriedenen Beziehung regelmäßig (unzufriedene Paare: 27 bzw. 25 Prozent). Das würde aber aber auch heißen: Fast jedes zweite zufriedene Paar ist auch ohne viel Zeit für Zärtlichkeiten und Zuspruch glücklich. Der entscheidende Unterschied: In guten Beziehungen würden Intimitäten und bestärkende Worte in der Regel nicht ganz ausbleiben. Nur 12 Prozent der glücklichen Paare würden sich selten oder nie bewusst Zeit für Sex und Zärtlichkeiten nehmen, aber 47 Prozent der unzufriedenen. Über fehlende Komplimente klage nur jeder zehnte glücklich Liierte (10 Prozent) aber vier von zehn unzufriedenen (42 Prozent). Glücksfaktor 5: Streiten - aber richtig Streit ist laut Elitepartner-Studie in den meisten Partnerschaften unvermeidlich: Nur sechs Prozent aller Paare, ob zufrieden oder unzufrieden, hätten angegeben, sich nie zu streiten. Zufriedene Paare würden sich weniger häufig streiten und versöhnten sich in der Regel schnell wieder. Nur 17 Prozent der glücklich Liierten gerieten oft oder sehr oft mit dem Partner aneinander, dagegen würden bei vier von zehn unglücklichen Paaren Reibereien und hitzige Diskussionen regelmäßig vorkommen (40 Prozent). Und acht von zehn zufriedenen Paaren würden sich nach dem Streit meist schnell wieder versöhnen (80 Prozent), aber nur die Hälfte der unzufriedenen (48 Prozent).

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