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NW Familie August 2015

4 Bildung & Erziehung ������������������ ������������ ���������� Bei Geschwisterstreit sollten Eltern Vorbild sein ¥ Kaum sind die Geschwister allein im Zimmer, weint eines. Gründe für Streit unter Geschwistern gibt es mehr als genug: Ein Kind will seine Ruhe, das andere spielen. Oder beide möchten dasselbe Spielzeug. „Geschwisterstreit gehört zum Leben dazu“, sagt Maria Große Perdekamp von der Online-Beratung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. Dabei gilt: Je jünger die Kinder, desto eher sollten Eltern eingreifen. Dabei können Eltern dem Nachwuchs vormachen, wie sich Konflikte lösen lassen. „Wichtig ist, nicht einfach Regeln vorzugeben, sondern miteinander ins Gespräch zu kommen“, sagt die Expertin. Das erfordert Zeit und Ruhe. Haben die Kinder ihren Zwist teilweise selbst gelöst, sollten Mutter oder Vater sie loben. Schnell eingreifen müssen sie bei körperlichen Streits oder wüsten Beschimpfungen. Bei kleineren Kindern helfen praktische Lösungen. Streiten sie sich etwa um ein Spielzeug, kann man eine Nutzungszeit vereinbaren. dpa ���������� ������ ������ �������������������� Die meisten Kinder freuen sich auf ihre Einschulung. Viele Ängste und Sorgen der Eltern stellen sich im Nachhinein als übertrieben heraus. FOTO: DPA ������������������ ������ ���������������� Acht Tipps für Eltern, deren Kinder nach den Ferien eingeschult werden ¥ Ein bisschen Angst oder pure Freude? Kinder blicken ihrer Schulzeit ganz unterschiedlich entgegen. Eltern können und sollten einiges tun, um sie in dieser spannenden Zeit zu unterstützen. Die Augen leuchten, der Ranzen sitzt auf dem Rücken: Für Kinder ist die Einschulung ein großes Erlebnis, ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Experten erklären, wie Eltern ihren Nachwuchs – und sich selbst – am besten darauf vorbereiten. Entspannt bleiben: Kinder blicken zu ihren Eltern auf, nehmen sie als Vorbild wahr. Gerade sie sollten also entspannt auf das neue Kapitel Schule blicken, empfiehlt Waltraut Barnowski Geiser. Sie ist Lehrerin, Musiktherapeutin und Autorin des Buches „Keine Angst vor der Schule – Was Eltern tun können“. Der Umgang der Eltern mit Stress, Leistung und der eigenen Schulvergangenheit habe großen Einfluss auf die Kinder. Pflichten auch daheim: Auf den Lehrer hören, Hausaufgaben machen, pünktlich aus der Pause zurück sein: Mit Schulbeginn warten Pflichten auf das Kind. Besser klappt das, wenn Kinder das von daheim gewohnt sind. „Sechsjährige sollten schon ein kleines Maß an Selbstorganisation mitbringen“, findet Maresi Lassek. Sie ist Direktorin einer Bremer Grundschule und Bundesvorsitzende des Grundschulverbands. Selbst das Zimmer aufräumen, morgens alleine anziehen und die Zähne putzen – kennt das Kind solche Routinen, fällt es ihm auch in der Grundschule leichter, Pflichten zu erfüllen. Leistungsdruck abfedern: Mit Schulbeginn tritt das Kind offiziell in die Leistungsgesellschaft ein. Eltern macht das oft nervös: Ist mein Kind gut genug, kommt es mit dem Stoff mit? Auf keinen Fall sollten Eltern Sohn oder Tochter diese Sorgen vorher spüren lassen, rät Barnowski-Geiser. Nicht zwanghaft üben: Zählen und Lesen lernen Kinder in der Schule. Wenn sie es schon ein bisschen können, ist das toll. Eltern sollten das aber vorher nicht zwanghaft mit dem Nachwuchs üben, sagt Stefan Drewes, Vorsitzender der Sektion Schulpsychologie beim Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen. Schule und Schulweg zeigen: Um Vorfreude auf den neuen Lebensabschnitt zu wecken, können Eltern mit dem Kind vorab die Schule besuchen. Und Kinder sollten den Weg kennenlernen. Dabei gilt: Den sichersten, und nicht den kürzesten Weg wählen. An neuen Tagesablauf gewöhnen: Jeden Morgen klingelt der Wecker zur gleichen Zeit – fünf Tage die Woche. Am besten üben Kinder das schon in den Wochenzuvor, rät Lassek.„Früh zu festen Uhrzeiten aufstehen und gemeinsam in Ruhe frühstücken, abends feste Schlafzeiten etablieren.“ Arbeitsplatz einrichten: Für die Hausaufgaben sollten Eltern ihrem Kind einen kleinen Arbeitsplatz einrichten, an dem sie in Ruhe arbeiten können. „Eltern nehmen sich dabei lieber so weit wie möglich zurück und unterstützen die Kinder schrittweise beim selbstständigen Arbeiten.“ Freundschaften fördern: Bestehende Freundschaften – etwa aus dem Kindergarten – sollten weiter gepflegt werden. Auch, wenn der Kita-Kumpel auf eine andere Schule geht. „Gerade wenn das Ankommen in der neuen Klasse nicht so leichtfällt, sind solche Kontakte Balsam“, sagt Barnowski- Geiser. Aber Eltern sollten ihr Kind bei neuen Freundschaften unterstützen – etwa, indem sie den Nachwuchs zum Kindergeburtstag des neuen Kumpels fahren. „Mit einem guten Freund an der Seite stehen Kinder vieles in der Schule besser durch.“ Tom Nebe uty u ellness Foerdermann Genießen Sie . . . • einen unvergesslichen Sommertag mit Wellness und Sauna • gutes Essen (auch vegetarisch und vegan) • unsere ansprechende Garten- und Poollandschaft Für Ihr individuelles Wohlfühl programm beraten wir Sie gerne! Besuchen Sie uns im Internet: www.foerdermann.de Bachstraße 6–7 · Hiddenhausen Telefon (0 52 23) 8 30 75 30319401_000315 FREIZEITBAD PACK DIE BADESACHEN EIN ! Eine stürmische Flug- und Unterwasserreise zur Dschungelinsel Tabokiri: Auf jeder Rutsch-Expedition tauchst Du in eine andere Welt ab und entdeckst die Thunderbird-Rutsche immer wieder neu. Nichts für schwache Nerven! Oder erlebe eine spannende Flussfahrt durch den Dschungel mit vielen Effekten in der Jungle-Cone-Rutsche. 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