Vorhaben - © Foto: Peter Kneffel
Bayern-Trainer Carlo Ancelotti will Tabellenführer Leipzig unter Druck setzen. | © Foto: Peter Kneffel

Ohne Alonso - mit Vidal Bayern wollen mit Sieg in Mainz Druck auf Leipzig ausüben

Mainz - Endlich zurück auf Platz eins: Der FC Bayern München will mit einem Sieg beim FSV Mainz 05 am Freitag wieder dahin, wo der Rekordmeister dem eigenen Selbstverständnis nach auch hingehört.

«Es ist für uns eine große Möglichkeit, wieder an die Tabellenspitze zu kommen», sagte Bayerns Trainer Carlo Ancelotti. Mit einem Dreier im Freitagspiel der Fußball-Bundesliga würden die Münchner zumindest für einen Tag wieder an RB Leipzig vorbeiziehen und Druck auf den Spitzenreiter aufbauen. Das Überraschungsteam der Saison empfängt am Samstag den FC Schalke 04.

Nach dem glücklichen Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen und einer endlich einmal kompletten Trainingswoche gab sich Ancelotti vor dem Gastspiel bei den Rheinhessen deutlich entspannter als zuletzt. Auch personell sieht es beim Rekordmeister wieder etwas besser aus. Jérôme Boateng ist nach seiner Muskelverhärtung ebenso einsatzbereit wie der lange fragliche Chilene Arturo Vidal. Fehlen wird dagegen Xabi Alonso. Der spanische Mittelfeldspieler ist weiterhin angeschlagen und reiste nicht mit nach Mainz.

Obwohl der Sieger in Mainz zuletzt vier Mal Bayern München hieß, hat Ancelotti durchaus Respekt vor den 05ern. «Mainz spielt mit großem Willen und Intensität. Und Bayern hatte mit Mainz in den letzten Jahren immer Probleme», sagte der Italiener.

Links zum Thema
Bundesliga-Spielplan
Bundesliga-Tabelle
Historische Daten zum Spiel
Fakten zum Spiel

Aus dieser Tatsache ziehen auch die Mainzer ihre Hoffnungen. In den Köpfen der Spieler spukt immer noch der 2. März 2016 herum, als der FSV in der Münchner Allianz Arena völlig überraschend mit 2:1 gewann. «Im Frühling haben wir die Bayern zu einem guten Zeitpunkt erwischt. Jetzt ist die Ausgangslage anders», sagte Trainer Martin Schmidt jedoch. «Wir brauchen die richtige Leidenschaft, Laufleistung, Mentalität und Kampfeslust», sagte der Schweizer, der nur auf den Gelb-Rot gesperrten Jean-Philippe Gbamin verzichten muss.

Copyright © Neue Westfälische 2016
Copyright © dpa - Deutsche Presseagentur 2016
Texte und Fotos von nw.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

nw.de bietet Ihnen unter vielen Artikeln und Themen die Gelegenheit, Ihre Meinung abzugeben, mit anderen registrierten Nutzern zu diskutieren und sich zu streiten. nw.de ist jedoch kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen und rassistische Bemerkungen. Deshalb schalten wir bei Artikeln über Prozesse, Straftaten, Demonstrationen von rechts- und linksradikalen Gruppen, Flüchtlinge usw. die Kommentarfunktion aus. Näheres dazu lesen Sie in unseren Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion (Netiquette) und in dem Kommentar unseres Chefredakteurs Thomas Seim zur Meinungsfreiheit im Forum der NW.

realisiert durch evolver group