Daniel Brückner und Jens Wemmer waren langjährige SCP-Spieler und beliebt bei den Fans. - © Marc Köppelmann
Daniel Brückner und Jens Wemmer waren langjährige SCP-Spieler und beliebt bei den Fans. | © Marc Köppelmann

Andreas Allesfahrer-Blog Von früheren SCP-Helden und aktuellen Hoffnungsträgern

Jimmy, Zolinski, Michel und Soyak wollen die neuen Fußball-Lieblinge werden

Andrea Sahlmen

Hallo Fans, am Samstag kommt es bei Rot-Weiß Erfurt zum Duell gegen den ehemaligen Fußballgott Daniel Brückner. Ich habe mir zu den früheren Helden und den jetzigen Helden Gedanken gemacht. Bis dann, Andrea Als Jens Wemmer am Dienstagabend in einem Paderborner Hotel gesichtet wurde, begann bei allen Fans des SC Paderborn eine riesige Aufregung. Kommt er zurück? Bekommt er einen Vertrag? Als er am darauf folgenden Tag in Sportkleidung auf dem SCP-Trainingsplatz stand, gab es für manche Fans kein Halten mehr. Kein Wunder: Jens Wemmer gehört zu einigen wenigen Spielern, die beim SCP immer beliebt waren. Es läuft die Saison 2008/2009. Gerade erst ist der SC Paderborn in die 3. Liga abgestiegen. Viele junge Spieler wechseln an die Pader, die Erwartungen sind nicht besonders hoch. Doch die Jungs werden zu einer eingeschworenen Einheit, Offensivspieler wie Jens Wemmer, Sören Brandy und Frank Löning begeistern die Zuschauer im neuen Stadion. Idole von früher begeistern die Zuschauer Im Winter dieser Saison kommt Daniel Brückner dazu, heute ein weiterer Held aus dieser Zeit. Sie alle sind damals jung, wild, können die Linie rauf und runter rasen und geben alles für ihr Team. Das merken auch die Zuschauer. Mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga sorgen die Jungs für ein erstes sportliches Highlight. Doch auch menschlich passt es. Die Kicker sind immer für einen Spaß zu haben, nah an den Fans und bleiben für einen längeren Zeitraum zusammen. Sie werden zu Paderborner Idolen, deren Weggang die Fans schmerzt. Heute fühlt es sich manchmal wieder an wie im Jahr 2008. Da ist Jimmy, der die Linie rauf und runter rennt und jedem Ball hinterher sprintet. Da sind Ben Zolinski und Sven Michel, die mit ihren Pässen und Toren begeistern. Da ist Aykut Soyak, der mit seinem Spaß am Fußball alle anstecken kann. Es ist Zeit für neue Helden Es scheint ein Team zusammen zu wachsen, das ähnlich stark wie früher sein kann. Und das Potential für Helden birgt. Denn wer Leistung bringt, teamstark ist und sich den Fans zeigt, kann schnell zum Liebling der Zuschauer werden. Was aber passiert, wenn die Helden von früher auf die potentiellen neuen Helden treffen? Die einen Fans jubeln und wollen ihren Liebling von damals zurück. Die anderen setzen auf die Neuen, die gerade dabei sind Lieblinge zu werden. Manche Rückhol-Aktionen scheiterten. Manche nicht. Vielleicht sollte man in diesem Fall Helden Helden sein lassen. Obwohl Jens Wemmer auch zu meinen Lieblingen gehörte. Aber die Zeit ist reif für neue Helden.

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