Neuzugang Rick ten Voorde (r.) erzielte auf Vorarbeit von Thomas Bertels die Paderborner Führung. - © FOTO: MARC KÖPPELMANN
Neuzugang Rick ten Voorde (r.) erzielte auf Vorarbeit von Thomas Bertels die Paderborner Führung. | © FOTO: MARC KÖPPELMANN

SC Paderborns Ten Voorde trifft beim Debüt

Testspiel gegen Aston Villa endet 1:1

Paderborn. Die Saison kann beginnen. Im letzten Testspiel vor dem Start in die Meisterrunde 2013/2014 ist dem SC Paderborn gegen den Premier-League-Vertreter Aston Villa ein 1:1-Unentschieden gelungen. Vor 3.552 Zuschauern zeigte der Fußball-Zweitligist eine erhebliche Steigerung gegenüber dem vorherigen Auftritt vor eigener Kulisse. Der war vor genau zwei Wochen beim 2:7 gegen Redbull Salzburg in die berühmte Hose gegangen. "Wir haben uns seitdem stetig gesteigert und auch im Trainingslager richtig gut gearbeitet", sagte Neuzugang Uwe Hünemeier und hatte besonders in der ersten Halbzeit "ein richtig gutes Spiel von uns" gesehen.

Die Domstädter standen mit Martin Amedick und Uwe Hünemeier in der Innenverteidigung sehr kompakt und ließen in der ersten Halbzeit keine Chance für die Engländer zu. Passive Gäste, agile Gastgeber. Und in der 22. Minute ging es über die linke Seite ganz schnell. Mahir Saglik spielte mit der Hacke den Ball in den Lauf von Thomas Bertels. Der sprintete in den Strafraum und passte kurz vor der Grundlinie quer auf Neuzugang Rick ten Voorde, der bei seinem Debüt die Führung erzielte. Paderborn hatte mehr vom Spiel, hatte die besseren Chancen, nur ein weiterer Treffer wollte nicht fallen. Leider gelang es dem SCP in der zweiten Halbzeit nicht, das Niveau aus dem ersten Abschnitt zu halten. "Da waren wir nach meinem Geschmack zu passiv. Das war mir dann ein bisschen zu wenig", kritisierte Cheftrainer André Breitenreiter nach der Partie.

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Die Profis aus Birmingham waren nach der Pause aktiver, wobei die neue Präsenz einen Namen hatte: Andreas Weimann. Der Österreicher in Diensten von Aston Villa erzielte nach einem Konter nicht nur den Ausgleich (58.), sondern hatte auch in der Folgezeit noch die eine oder andere gute Szene. "Dennoch hätten wir angesichts der Anzahl unserer Chancen gewinnen müssen", konstatierte Breitenreiter. Thomas Bertels, der in der 22. Minute perfekt für den Niederländer aufgelegt hatte, wollte die gute Vorstellung aber nicht überbewerten. "Das haben wir nach dem Salzburg-Spiel auch nicht getan", sagte er.

SC Paderborn: Kruse – Wemmer (82. Heinloth), Amedick, Hünemeier, Bertels (82. Scheffer) – Vrancic (67. Zeitz), Demme (77. Krösche), – Kachunga (67. Meha), Brückner (82. Vucinovic) – Saglik (77. Sané), Ten Voorde.

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