Niclas Erlbeck muss beim SC Paderborn drei Spiele pausieren

Sportgericht ahndet herabwürdigende Äußerung des Mittelfeldspielers

Niclas Erlbeck muss

beim SC Paderborn

drei Spiele pausieren - © SC Paderborn
Niclas Erlbeck muss
beim SC Paderborn
drei Spiele pausieren | © SC Paderborn

Paderborn (nw). Das Sportgericht des Deutschen Fußball Bundes (DFB) hat das Verhalten von SC Paderborns Lizenzspieler Niclas Erlbeck gegenüber dem Marl Hülser Spieler Glen Akama Eseme während des Westfalenliga-Spiels am 17. März 2013 mit einer Strafe belegt.

Erlbeck hatte seinen Gegenspieler nach einer vorausgegangenen Provokation mit einer herabwürdigenden Äußerung belegt. Als seine unmittelbar nach dem Spiel gewünschte Entschuldigung nicht angenommen wurde, zeigte er sich beim Kontrollausschuss des DFB selbst an. Erlbeck erhielt eine Sperre von drei Meisterschaftsspielen der Westfalenliga und eine Geldstrafe in Höhe von 1.000 Euro. Darüber hinaus ist er bis zum Ablauf der Sperre für alle anderen Meisterschaftsspiele des SCP gesperrt.

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Für eine vergleichbare verunglimpfende Äußerung sieht die Rechts- und Verfahrensordnung des DFB eigentlich eine Mindestsperre von fünf Spielen und eine Mindestgeldstrafe von 12.000 Euro vor. Unter Berücksichtigung der für und gegen den Spieler sprechenden Strafzumessungsgründe hielt der Kontrollausschuss die geringere Strafe für angemessen.

Niclas Erlbeck - © ARCHIVFOTO: MARC KÖPPELMANN
Niclas Erlbeck | © ARCHIVFOTO: MARC KÖPPELMANN

Manager Sport Michael Born kommentiert die Entscheidung so: "Wir verurteilen die unbedachte Äußerung unseres jungen Spielers. Der Kontrollausschuss hat mit dem vergleichsweise milden Urteil erkennen lassen, dass er sowohl die vorausgegangene Provokation als auch die sofortige Einsicht und Reue des Spielers berücksichtigt. Gleichwohl darf er sich nicht zu einer solchen Äußerung hinreißen lassen".

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