Pauli-Torwart vereitelt Sieg des SC Paderborn

FC St. Pauli - SC Paderborn 2:2 (0:0)

Der Paderborner Daniel Brückner (l.) im Zweikampf mit Paulis Joseph Claude Gyau. - © FOTO: DPA
Der Paderborner Daniel Brückner (l.) im Zweikampf mit Paulis Joseph Claude Gyau. | © FOTO: DPA
Pauli-Torwart vereitelt Sieg des SC Paderborn - © SC Paderborn
Pauli-Torwart vereitelt Sieg des SC Paderborn | © SC Paderborn

Hamburg/Paderborn (nw). St. Paulis Torwart Philipp Tschauner hat mit seinem Treffer in letzter Minute zum 2:2 (0:0) eingenetzt und damit den Sieg des SC Paderborn am Millerntor vereitelt.

Die Hamburger waren durch Markus Ebbers in der 53. Minute in Führung gegangen. Nur drei Minuten später kassierten die Gastgeber aber durch Deniz Yilmaz den Ausgleich. Der ehemalige Kiez-Profi Mahir Saglik erhöhte auf 2:1 (84.) für den SC Paderborn. In der 90. Minute wuchtete Tschauner nach einem Eckball den Ball mit dem Kopf ins Tor. In der Tabelle bleibt St. Pauli Zwölfter mit 33 Punkten und Paderborn mit 36 Zählern Neunter.

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Die Stimmung bei den Anhängern im nahezu ausverkauften Stadion ist zu Beginn der ersten Halbzeit bestens. Das Geschehen auf dem Rasen sorgt allerdings noch nicht für den größten Unterhaltungswert, die ersten Minuten sind sehr zerfahren, es kommt kaum Spielfluss auf.

In der 9. Minute zieht Daniel Brückner aus etwa 25 Metern in zentraler Position mit links ab. Allerdings bekommt er nicht richtig Druck hinter den Ball, und Philipp Tschauner im Kasten der Hausherren pariert ohne Mühe. Nur vier Minuten später versucht sich Meha aus der zweiten Reihe, aber auch dieser Schuss stellt Tschauner vor keinerlei Probleme.

Die erste Torannäherung der Gastgeber gibt\'s in der 18. Minute, aber Gyau zielt aus 15 Metern deutlich rechts am Tor der Paderborner vorbei. Pauli kommt jetzt öfter in den Paderborner Strafraum. Wenig später kommt Kringe am linken Strafraumeck zum Abschluss, der Ball fliegt aber einen Meter am rechten Eck vorbei.

Nach einem lang gezogenen Freistoß von Meha aus dem Halbfeld kommt Christian Strohdiek in der 22. Minute fünf Meter vor dem Hamburger Tor zum Kopfball, setzt diesen aber doch deutlich vorbei.

Nach 30 Minuten Spielzeit spielt sich das überwiegende Geschehen im Mittelfeld ab, beide Seite bekämpfen sich intensiv und lauern auf die Fehler des Gegners. Wirklich hochkarätige Chancen gibt es bislang nicht - weder für Pauli noch für Paderborn.

In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit dann die erste Chance für den SC Paderborn: Naki legt klug ab auf den völlig freistehenden Brückner, doch der jagt den Ball aus elf Metern über die Latte.

Die erste Halbzeit entwickelt sich zunächst zu einer umkämpften Partie, in der St. Pauli phasenweise leichte Vorteile hat. Insgesamt fehlen aber bis kurz vor der Pause die Torchancen. Dann bietet sich Brückner die dicke Möglichkeit, den SC Paderborn doch noch im ersten Abschnitt in Führung zu bringen (45.+1). Insgesamt bleibt die Begegnung in der ersten Halbzeit auf eher mäßigem Niveau, Pauli merkt man den unbedingten Willen, dieses Spiel gewinnen zu wollen, nicht an.

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