SC Paderborn holt zweiten Platz bei Hallenturnier in Kassel

Trainer Schmidt lobt Willen und Motivation

SC Paderborn Zweiter

bei Hallenturnier - © SC Paderborn
SC Paderborn Zweiter
bei Hallenturnier | © SC Paderborn

Kassel. Im Januar 2008 hat Fußball-Zweitligist SC Paderborn in Halle/Westfalen bei einem Hallenturnier den zweiten Platz belegt. Im Sommer folgte dann der bittere Abstieg in die 3. Liga. Am Sonntag stand für die Ostwestfalen beim 1. SunExpress Cup in der Kasseler Eissporthalle am Ende wieder ein zweiter Rang. Dass im kommenden Sommer dann auf diesen Erfolg wieder etwas Negatives folgen könnte, daran verschwendet im Lager des SCP aber niemand auch nur den kleinsten Gedanken.

SCP-Trainer Stephan Schmidt outete sich vor Turnierbeginn weder als Freund des Hallenfußballs, noch als Gegner. Primärziel müsse sein, dass sich in der Halle keiner verletze, "weil wir gesund durch die Vorbereitung kommen wollen." Auf der anderen Seite könne Hallenfußball auch immer eine nette Abwechslung vom Vorbereitungsalltag sein. "Die Spieler sollen einfach Spaß dabei haben", sagte Schmidt.

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Als Frustlöser für die Negativserie vor der Weihnachtspause sollte der Wettbewerb in Kassel ohnehin nicht mehr herhalten. "Das haben wir alles besprochen", ist die Niederlagenserie laut Trainer Schmidt abgehakt. Zudem lobte der Trainer die "herausragende Fitnesswerte", die beim jüngsten Leistungstest festgestellt worden seien. Das zeige den Willen und die Motivation "meiner jungen Mannschaft und ist eine gute Voraussetzung dafür, dass wir in der Vorbereitung technisch und taktisch ordentlich arbeiten können", stellte er fest.

Einsatz für Youngster Welker

Dann ging es los. Mit Torhüter Daniel Lück sowie Daniel Brückner, Denis Naki, Manuel Zeitz und Tobias Feisthammel in der Startformation. Die vier Feldspieler wechselten sich regelmäßig mit dem Quartett Patrick Ziegler, Tobias Kempe, Philipp Hofmann und Diego Demme ab. Und auch Youngster Tim Welker – übrigens ein waschechter Hesse – durfte in einer kurzen Verletzungspause von Philipp Hoffmann im Halbfinale kurz rein. Lediglich Bastian Schonlau und Torhüter Christopher Balkenhoff erhielten keine Einsatzzeit.

Philipp Hofmann (r.) im Duell mit den Cottbuser Daniel Adlung.
Philipp Hofmann (r.) im Duell mit den Cottbuser Daniel Adlung.

Mit 2:1 gegen Cottbus und einem 1:1 gegen Offenbach spielte sich der SCP ins Halbfinale, besiegte dort den FSV Frankfurt mit 2:1 und traf im Finale auf den Gastgeber, der natürlich die gesamte Halle mit rund 3.500 Fans hinter sich spürte und dann im Neunmeterschießen triumphierte. "Meine Spieler haben sich gut präsentiert und großen Willen gezeigt. Genau das, was wir uns vorgenommen hatten", konstatierte Schmidt.
     

Die Spiele auf einen Blick
     
Vorrunde Gr. A

SC Paderborn – Cottbus 2:1

Torfolge: 1:0 Kruska (Eigentor), 1:1 Ludwig, 2:1 Demme.

SC Paderborn – Offenbach 1:1

Torfolge: 1:0 Zeitz, 1:1 Schwarz.

Cottbus – Offenbach 0:2

Vorrunde Gr. B

FSV Frankfurt – Göztepe Izmir 7:0

Hessen Kassel – FSV Frankfurt 2:2

Göztepe Izmir – Hessen Kassel 1:3

Halbfinale

Offenbach – Hessen Kassel 1:2

SC Paderborn – Frankfurt 2:1

Torfolge: 1:0 Zeitz, 2:0 Brückner, 2:1 Schick.

Spiel um Platz 3

FSV Frankfurt – Offenbach 5:1

Finale

SC Paderb. – Kassel 1:1 (5:6 n. N.)

Torfolge: 0:1 Mayer, 1:1 Zeitz; Neunmeterschießen: Ziegler scheitert an Schlöffel, 1:2 Schmeer, 2:2 Hofmann, 2:3 Gallus, 3:3 Brückner, Mayer schießt drüber, 4:3 Ziegler, 4:4 Schmeer, 5:4 Hofmann, 5:5 Gallus, Brückner patzt, 6:5 Mayer.

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