Kachunga steht beim SC Paderborn im Fokus

Jahresabschluss in Bochum und Verhandlungen mit Stürmer

Kachunga im Fokus

des SC Paderborn - © SC Paderborn
Kachunga im Fokus
des SC Paderborn | © SC Paderborn

Paderborn. Stephan Schmidt ist dafür bekannt, dass er seine Startformation von einer auf die andere Woche gern auf gleich mehreren Positionen verändert. "Wir haben schließlich nicht nur elf Stammspieler", begründet er diese Rotation. Der Trainer des Fußball-Zweitligisten SC Paderborn wird auch im fälligen Auswärtsspiel beim VfL Bochum (Sonntag, 13.30 Uhr, Rewirpower Stadion) seine Anfangsformation gegenüber der Vorwoche verändern.

Lukas Kruse rückt nach seiner Rotsperre wieder für Daniel Lück zwischen die Pfosten, "weil er ganz klar meine Nummer eins ist und er zu den besten Torhütern der Liga gehört", sagt Schmidt, um gleichzeitig auch seinen zweiten Torwart zu loben, "der das gegen Berlin aus einem relativen Kaltstart heraus gut gemacht hat."

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Kruse hat seine Sperre also abgesessen, dafür muss mit Thomas Bertels ein anderer SCPer in die Strafrunde. Der Ex-Verler handelte sich seine fünfte Gelbe Karte ein und pausiert in Bochum. "Tobias Kempe wird dafür spielen", macht der Trainer auch aus dieser Personalie kein Geheimnis.

Fragezeichen hinter dem Einsatz von Markus Krösche

Während er mit dem gebührenden Respekt über den nächsten Gegner spricht, den er durch den Sieg in Dresden nach zuvor drei Niederlagen als "wiedererstarkt" einstuft, hat der 36-jährige Fußball-Lehrer "nach einem Duell mit Berlin auf Augenhöhe" auch in den eigenen Reihen im Trainingsbetrieb gesteigertes Selbstvertrauen registriert. "Alle brennen darauf, auch aus Bochum etwas mitzunehmen." Dafür müsse in einem zu erwartenden Kampfspiel aber "viel investiert werden. Wir werden agieren und unsere spielerischen Fähigkeiten zum Tragen bringen", ist er überzeugt.

Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Markus Krösche, der drei Tage wegen eines fiebrigen Infekts pausieren musste. Schmidt geht aber davon aus, dass "er mit seiner Persönlichkeit und Präsenz dabei ist und uns auch sportlich weiterhilft." Schon in Frankfurt und Aue war der Kapitän verletzt nicht zum Einsatz gekommen, war aber vor Ort und brachte seine Erfahrung von der Seitenlinie ins junge Team des SCP ein.

Zeitgleich mit der Vorbereitung auf das letzte Spiel beschäftigen sich die Verantwortlichen des SCP mit dem Thema Wintertransfers. Neuester Name ist Elias Kachunga, ein von Borussia Mönchengladbach an Hertha BSC ausgeliehener 20-jähriger Stürmer. Manager Sport Michael Born hatte den Deutsch-Kongolesen bereits im Sommer im Visier. "Wir haben mit ihm gesprochen, arbeiten aber wenn möglich an einem Transfer, der über den Sommer hinaus geht. Die Verhandlungen stecken aber noch in den Kinderschuhen", verrät Born.

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Herthas Elias Kachunga (links, hier gegen Torwart Philip Sprint) ist ein Transferkandidat in Paderborn. - © ARCHIVFOTO: DPA
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