Paderborns Angreifer Philipp Hofmann (l.) im Duell mit dem Eigentorschützen Leon Jessen. - © FOTO: MARC KÖPPELMANN
Paderborns Angreifer Philipp Hofmann (l.) im Duell mit dem Eigentorschützen Leon Jessen. | © FOTO: MARC KÖPPELMANN

Paderborns Krösche trauert um verpasste Chance

Kapitän sieht starke zweite Halbzeit nicht zu 100 Prozent belohnt

Paderborn. Ärgerlich, aber auch nicht zu ändern. Um Haaresbreite wären die 11.471 Zuschauer in der Benteler-Arena am Samstag zu Augenzeugen eines historischen Zweitliga-Ereignisses geworden. In der zuvor sechs Partien umfassenden Begegnungs-Historie beider Klubs hatte der SC Paderborn noch keine einzige gegen Lautern gewonnen. Inklusive der eklatanten Torflaute von null Treffern. Am Samstag trennten sich Ostwestfalen und Pfälzer im siebten Versuch mit einem 1:1-Remis. Zumindest in der offiziellen Bilanz schlägt neuerdings also auch ein SCP-Törchen zu Buche.

Allerdings ein geschenktes, denn Lauterns Leon Jessen traf nach 57 Spielminuten in die eigenen Maschen. "Wir waren heute vor unserem eigenen Tor gefährlicher als alle Paderborner zusammen", flachste Kaiserslauterns Steven Zellner nach Spielschluss. Auch die Szene aus Minute 83 hätte die Gäste locker mit einem weiteren Betriebsunfall bestrafen können. Nach einer Hereingabe des eingewechselten Paderborners Jens Wissing traf besagter Zellner seinen eigenen Teamkollegen Dominique Heintz – und das abgefälschte Spielgerät stellte Lauterns Schlussmann Tobias Sippel auf eine harte Probe.

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SCP-Kapitän Markus Krösche war die Art und Weise des nahezu historischen, zu diesem Zeitpunkt allerdings auch verdienten Führungstreffers im Nachhinein "völlig schnuppe". Angesichts des zweiten Durchgangs, den "wir über weite Strecke souverän gestaltet haben", seien am Ende einfach zwei Zähler zu wenig herausgesprungen, befand der 32-Jährige. Heilfroh, aus dieser Nummer des 13. Spieltages mit einem Teilerfolg rausgekommen zu sein, war allerdings Jens Wemmer. Der durfte sich im Nachhinein durchaus bei FCK-Goalgetter Mo Idrissou bedanken. Der Kameruner profitierte beispielsweise in der 11. Spielminute von einem Patzer des Paderborner Rechtsverteidigers und verpasste das Tor aus spitzem Winkel nur knapp.

Darüber hinaus habe sich der Aufstiegsaspirant "gegen uns aber nicht wirklich echte Torchancen erarbeitet", so Wemmer, der seiner eigenen Leistung nach dem Schlusspfiff allerdings durchaus auch ein wenig selbstkritisch gegenüberstand.

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