SC Paderborn zähmt die Roten Teufel

SC Paderborn - 1. FC Kaiserslautern 1:1 (0:0)

Paderborn zähmt

die Roten Teufel - © SC Paderborn
Paderborn zähmt
die Roten Teufel | © SC Paderborn

Paderborn. 1:1 (0:0) trennten sich der heimische Fußball-Zweitligist SC Paderborn und Bundesliga-Abstieger 1. FC Kaiserslautern. Paderborn war nach einem Eigentor von Jessen in der 57. Minute in Führung gegangen, Idrissou hatte in der 66. per Foulelfmeter ausgeglichen.

Bei Paderborn war Alban Meha anstelle von Thomas Bertels in die erste Elf gerückt. Im Vergleich zum 2:0-Sieg bei Jahn Regensburg veränderte SCP-Trainer Stephan Schmidt sein Team nur auf einer Position.

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FCK-Trainer Franco Foda baute sein Team im Vergleich zum 4:1-Heimsieg gegen Erzgebirge Aue ebenfalls auf einer Position um: Kapitän und Stürmer Albert Bunjaku kehrte nach seiner Verletzungspause zurück an die Seite von Mohamadou Idrissou, dafür musste Hendrick Zuck auf der Bank Platz nehmen. Allerdings agierten die Gäste nicht mit zwei Stürmern, sondern mit einer offensiven Dreier-Reihe: Bunjaku, Baumjohann und Fortounis wechselten häufig die Positionen, bewegten sich viel und waren immer anspielbereit. Idrissou gab den Alleinunterhalter im Sturmzentrum.

Die paderborner Spieler waren mit dem 1:1 gegen Kaiserslautern durchaus zufrieden. - © FOTO: DPA
Die paderborner Spieler waren mit dem 1:1 gegen Kaiserslautern durchaus zufrieden. | © FOTO: DPA

In einer Zweitliga-Partie mit wenig klaren Torchancen war der SC Paderborn im ersten Durchgang die bessere Mannschaft. Das Team von Trainer Stephan Schmidt hatte mehr vom Spiel, suchte häufig den Abschluss, aber schaffte es nicht wirklich zwingend vor das Tor von FCK-Keeper Sippel zu kommen. Die Gastgeber gewannen 60 Prozent der Zweikämpfe und waren eindeutig die bissigere Auswahl. Der FCK dagegen stand nach einem guten Beginn mit Chancen durch Idrissou (7. und 11.) nur noch hinten drin und schaffte es nicht, seine schnellen Offensiven in Szene zu setzen.

Führung für den SC Paderborn

In der 57. Minute dann ein unglückliches Eigentor von Leon Jessen: Nach einer Vrancic-Flanke verpasste Hofmann in der Mitte, doch am langen Pfosten köpfte Jessen den Ball ins eigene Netz. Zwar lauerte Naki hinter dem Lauterer Abwehrspieler, aber eigentlich war dieses Eigentor mehr als unnötig. Glück für Paderborn, bitter für den FCK.

Nach knapp einer Stunde führte der SCP in der Summe verdient mit 1:0. Nach der Halbzeit kam der FCK eigentlich mit mehr Zug aus der Kabine, aber genau in dieser dominanten Phase der Gäste gingen die Hausherren in Führung. Doch der FCK konnte sich von von diesem Schock erholen.

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In der 66. Minute gab es nach angeblichem Foul von Kruse an Bunjaku Strafstoß. Idrissou glich vom Punkt zum 1:1 aus, diese Chance ließ sich der Torjäger nicht entgehen. Er schob den Ball in die rechte Ecke und verlud damit Paderborns Keeper Lukas Kruse.

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