SC Paderborns Heimspiel gegen Lautern erneut vor fünfstelliger Kulisse

Lauter gute Ansätze

Auch Paderborns Torhüter Lukas Kruse (r.) würde am Samstag gern wieder einen Heimsieg mit den Fans auf der Südtribüne feiern. Das Megaphon hat allerdings ausgedient. - © FOTO: MARC KÖPPELMANN
Auch Paderborns Torhüter Lukas Kruse (r.) würde am Samstag gern wieder einen Heimsieg mit den Fans auf der Südtribüne feiern. Das Megaphon hat allerdings ausgedient. | © FOTO: MARC KÖPPELMANN
SC Paderborn gegen Lautern erneut vor fünfstelliger Kulisse - © SC Paderborn
SC Paderborn gegen Lautern erneut vor fünfstelliger Kulisse | © SC Paderborn

Paderborn. Es wird wohl etwas lauter im Heimspiel gegen Lautern. Das alte Megaphon hat ausgedient, der Einpeitscher von der Südtribüne verfügt ab sofort über eine leistungsstarke Lautsprecher-Anlage, die beim SC Paderborn während des Kräftemessens mit dem 1. FC Kaiserslautern an diesem Samstag ihre Premiere feiert (13 Uhr, Benteler-Arena). Die Voraussetzung, gegen Lautern mit lautstarker Unterstützung der Fangemeinde auch lauter Tore zu erzielen, hat sich für den SCP vor dem 13. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga also verbessert.

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Dennoch ist Stephan Schmidts Respekt vor dem Kontrahenten diesmal weitaus größer als gewöhnlich. Der Gast aus Kaiserslautern stelle "die beste Elf der 2. Liga", hat auch Paderborns Cheftrainer den Topfavoriten dieser Partie "ohne Diskussionen" schnell ausgemacht. Insbesondere die Offensivabteilung um den treffsicheren Mohamadou Idrissou adelt Schmidt ohne Umschweife mit der "Erstligareife". Mit 25 erzielten Toren in zwölf Begegnungen stellen die Roten Teufel ohnehin den zurzeit effektivsten Zweitliga-Angriff. Und ebenso wie Spitzenreiter Eintracht Braunschweig hat auch der Tabellenzweite bislang noch kein Meisterschaftsspiel verloren.

Klar, dass sich der SCP-Coach im Vorfeld eingehend mit den elitären Vorzügen des Kontrahenten beschäftigt hat. Mit "einem klaren Konzept und einer klaren taktischen Marschroute" will Schmidt am Samstag möglichst wirkungsvoll "dagegenhalten". Details wurden am Donnerstag zwar noch nicht verraten, dass sein Team seit nunmehr "vier Spielen ungeschlagen ist und wir zuletzt zweimal zu Null gespielt haben", betrachtet der 36-Jährige allerdings als einen gewissen Qualitätsnachweis, auch gegen einen ehemaligen Erstligisten eine "weitere erfolgreiche Bewährungsprobe" abliefern zu können.

Während der gestrigen Trainingseinheit gab es allerdings neue Störfälle auf dem Personalsektor. Kapitän Markus Krösche (Hüfte) musste die Einheit abbrechen und mit Nico Burchert wurde der zweite Schlussmann wegen einer Fingerverletzung vorsorglich mal zum Mannschaftsarzt geschickt. Würde Krösche am Samstag ausfallen, dann wäre Manuel Zeitz die erste Option fürs defensive Mittelfeld. Nach zweitägiger Zwangspause wirkte Thomas Bertels (Sprunggelenk) derweil nahezu uneingeschränkt wieder mit. Fürs Lautern-Spiel steht der Offensivstratege ebenfalls auf dem Zettel des Cheftrainers. Nicht aber Diego Demme (Syndesmoseband), der frühestens in der kommenden Woche wieder belastet werden soll. Zuletzt war die Arena zweimal in Folge ausverkauft. Diesmal erwartet Vizepräsident Martin Hornberger "12.000 plus x" Besucher.

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