Lässt sich nicht nervös machen: Paderborns Cheftrainer Steffen Baumgart. - © Wilfried Hiegemann
Lässt sich nicht nervös machen: Paderborns Cheftrainer Steffen Baumgart. | © Wilfried Hiegemann

Paderborn Steffen Baumgart behält die Ruhe

Auch nach fünf sieglosen Liga-Spielen in Serie bleibt der Cheftrainer gelassen. Ab Ostern wird nur noch samstags gespielt

Werner Schulte

Paderborn. Kollektive Freude über einen am Ende auch glücklich gewonnenen Punkt. Im Lager des SC Paderborn war das Gros der Beteiligten am Dienstagabend nach dem Schlusspfiff jedenfalls heilfroh, das Drittliga-Gipfeltreffen in der Benteler-Arena vor der Saisonrekordkulisse von 11.067 Zuschauern mit einem 1:1 (0:0)-Remis über die Zeit geschaukelt zu haben. „Wir hätten uns sicherlich nicht beschweren dürfen, wenn wir dieses hart umkämpfte Spiel noch verloren hätten", gab auch Mittelfeldstratege Marlon Ritter anschließend unverhohlen zu. Obwohl der SCP die Partie in der zweiten Halbzeit weitestgehend bestimmt habe. Trotz der erfolgreich verteidigten Tabellenführung setzt sich die Ergebniskrise beim Spitzenreiter ganz offenkundig fort. Den letzten Sieg gab’s am 27. Januar 2018 beim 5:0-Heimerfolg über die Sportfreunde Lotte, in den anschließenden fünf Liga-Spielen blieb das Team sieglos. Insgesamt sicherten sich die Ostwestfalen in den bislang acht ausgetragenen Rückrundenspielen gerade mal elf Zähler. Und die Konkurrenz schläft nicht. Erst am Dienstagabend knackte auch der SV Wehen Wiesbaden mit dem 3:1-Sieg gegen Lotte die 50-Punkte-Marke. Was die Konkurrenz da hinten anstelle, „macht mich nicht unruhig", sagte Paderborns Cheftrainer nach dem Duell mit dem Aufstiegsrivalen. „Natürlich sind die Ergebnisse im Augenblick nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben", fügte Steffen Baumgart an „wir wollten schon das eine oder andere Spiel gewinnen". Dennoch will der 46-Jährige seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, denn „den Willen kann ich meinen Jungs nicht absprechen". Baumgart stellte aber auch fest, dass „uns die Magdeburger in Sachen Cleverness, Robustheit, Abgezocktheit und Geradlinigkeit überlegen waren." Paderborns Sport-Geschäftsführer Markus Krösche machte am Dienstagabend ebenfalls keinen nervösen Eindruck. „Wir haben die Qualität", hat Krösche den Glauben an die schnelle Kehrtwende noch längst nicht verloren. Laut Ansetzung des DFB gehen die restlichen sieben Saisonspieltage ab Ostern komplett samstags über die Bühne: Aalen – SCP (31. 3.), SCP – Jena (7. 4.), Osnabrück – SCP (14. 4.), SCP – Unterhaching (21. 4.), Karlsruhe – SCP (28. 4.), SCP – Wehen (5. 5.), Köln – SCP (12. 5.).

realisiert durch evolver group