Setzen die Zusammenarbeit fort: Cheftrainer Steffen Baumgart (l.) und Außenverteidiger Felix Herzenbruch. - © Marc Köppelmann
Setzen die Zusammenarbeit fort: Cheftrainer Steffen Baumgart (l.) und Außenverteidiger Felix Herzenbruch. | © Marc Köppelmann

SC Paderborn SC Paderborn hält auch an Felix Herzenbruch fest

Linksverteidiger verlängert seinen Vertrag vorzeitig bis zum Sommer 2020

Werner Schulte

Paderborn. Den Verlautbarungen der letzten Tage zufolge war diese Unterschrift wohl nur noch reine Formsache. Felix Herzenbruch bleibt dem SC Paderborn bis zum Sommer 2020 erhalten. Das gab der Drittligist am gestrigen Dienstag bekannt. Zur Saison 2016/17 wechselte der 25-Jährige vom Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen nach Paderborn und unterschrieb dort zunächst mal einen für zwei Jahre gültigen Kontrakt. Der jetzige Treueschwur war an sich die logische Konsequenz einer kontinuierlichen sportlichen Weiterentwicklung. Seit dem dritten Spieltag der laufenden Saison hat der gebürtige Wuppertaler ab dem dritten Spieltag anschließend alle 16 Spiele als Linksverteidiger in der Startelf absolviert. Damit hat er die Einsatzquote der Serie 2016/17 bereits übertroffen. In der vorherigen Spielzeit wurde Herzenbruch zwar 33 Mal in den Kader berufen, kam aber nur 13 Mal von Beginn an zum Einsatz. Inzwischen hat er sich in der Stammformation des Spitzenreiters ganz offenkundig festgespielt. "Felix hat sich in den vergangenen Monaten spürbar weiterentwickelt und ist zu einer festen Größe geworden", kommentiert Paderborns Sport-Geschäftsführer Markus Krösche die Vertragsverlängerung. Auch Cheftrainer Steffen Baumgart attestiert dem Abwehrstrategen eine "hohe Einsatzbereitschaft und gutes Zweikampfverhalten" sowie gute Eigenschaften als "Teamplayer". Mit der geklärten Personalie Felix Herzenbruch ist beim SCP gleichzeitig das halbe Dutzend voll, denn zuvor hatte sich Krösche bereits mit Robin Krauße (bis 2021), Sebastian Schonlau (2020), Sven Michel (2021), Ben Zolinski (2020) und Christopher Antwi-Adjei (2021) geeinigt. Damit sind die Personalplanungen für die nächste Spielzeit aber noch längst nicht abgeschlossen, denn die Kontrakte weiterer Kandidaten laufen zum Saisonende aus. Betroffen sind beispielsweise auch Christian Strohdiek und Thomas Bertels, deren Verträge sich angesichts einer entsprechenden Option bei einer gewissen Anzahl von Einsätzen allerdings automatisch um zwölf weitere Monate verlängern. Dem Vernehmen nach sollen das um die 20 sein. Während der Kapitän als Innenverteidiger gesetzt ist, muss sich Bertels (bislang 13 Einsätze) während der restlichen Saisonphase gegen die beiden Mitbewerber Christopher Antwi-Adjei und Jamilu Collins auf der linken offensiven Außenbahn behaupten. Für Koen van der Biezen (32) und Marc André Kruska (30) dürfte eine Weiterbeschäftigung wohl nicht sehr wahrscheinlich sein. Darüber hinaus müssen mit dem dritten Torwart Till Brinkmann (22) und dem gleichaltrigen Pascal Itter, der nach seinem Kreuzbandriss im neuen Jahr bei den Profis neu angreifen will, ebenfalls noch Gespräche geführt werden. Christian Bickel, der bis zum Saisonende an den Liga-Rivalen VfL Osnabrück ausgeliehen wurde, hat beim SC Paderborn noch einen gültigen Vertrag bis zum 30. Juni 2019.

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