Thomas Bertels - © Marc Köppelmann
Thomas Bertels | © Marc Köppelmann

SC Paderborn Bertels sieht zum 2. Mal Rot - nach seinem ersten Platzverweis stand der Aufstieg

Rot kann ein gutes Omen sein

Hartmut Kleimann

Paderborn. In der vierten Minute der Nachspielzeit der Begegnung des SC Paderborn gegen den FC Hansa Rostock sah SCP-Akteur Thomas Bertels die Rote Karte. Dabei hatte er Marcel Hilßner an den Hals gepackt. "Das darf mir natürlich nicht passieren", räumte er ein. Insgesamt ist es für den 30-Jährigen aber erst der zweite Platzverweis seiner Profikarriere. "Obwohl irgendwie immer alle meinen, dass ich in jeder Saison fünfmal Rot sehe", sagte der Spieler, der allerdings oft in der Gelbstatistik ganz ordentlich unterwegs ist. Dabei kann sich Bertels an seine erste Hinausstellung noch ganz gut erinnern. Das war in der Saison 2013/2014 bei der Partie in Fürth, die am Ende mit 0:3 verloren ging. Der Schiedsrichter des Spiels war übrigens wie am Freitag Patrick Ittrich, der seinerzeit Mario Vrancic eine Rote Karte zeigte, die eigentlich keine war. Daraufhin hatte Bertels dem Unparteiischen in der Aufregung einen Vogel gezeigt. Beim Stand von 0:2 und dem doppelten Platzverweis war die Partie eine Viertelstunde vor dem Ende natürlich gelaufen. "Am Ende der Saison sind wir allerdings aufgestiegen und vielleicht ist die zweite Rote Karte meiner Karriere ja ein guten Omen", so Bertels.

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