Symbolbild. - © Marc Köppelmann
Symbolbild. | © Marc Köppelmann

Paderborn Welche Folgen hat die SCP-Misere für Paderborn?

Die Grünen machen die Konsequenzen für die Stadt heute zum Thema

Hans-Hermann Igges

Paderborn. Die andauernde sportliche Misere des SC Paderborn und ihre möglichen finanziellen Konsequenzen auch für die Stadt Paderborn sind am Dienstagabend, 17 Uhr, Thema im Hauptausschuss des Rates: Die Bündnisgrünen haben eine Anfrage gestartet, in der sie zentrale Fragen im Zusammenhang mit den Verantwortlichkeiten für Stadion und Trainingszentrum geklärt wissen wollen - so die nach den vertraglichen Beziehungen zwischen Stadt, Stadiongesellschaft und dem Fußballklub und ob der Verein seine daraus resultierenden finanziellen Verpflichtungen der Stadt gegenüber bisher erfüllt habe. Diskussionsstoff dürfte in diesem Zusammenhang auch ein Brief liefern, den SCP-Präsident Wilfried Finke in der vergangenen Woche an die Adresse von Entscheidungsträgern geschrieben hat. Wie Finke auf Anfrage der NW bestätigte, habe er ihnen inzwischen ein "Diskussionspapier" zur Verfügung gestellt und darin den Versuch gestartet, die Problematik "emotionslos zu formulieren". Anhand dieses "kleinen Dokumentes" unterbreite er Möglichkeiten, "in denen ich Lösungsansätze sehe", so der Präsident des SC Paderborn: "Ich will keine Steuergelder, sondern andere Vorschläge." Außerdem weise er in diesem Zusammenhang auch auf Konsequenzen hin, die entstünden, falls der Verein tatsächlich in die Insolvenz gehen müsse. Mit seinen Ausführungen will Finke insgesamt "etwas mehr Verständnis erreichen". Darüber hinaus macht er nochmals deutlich, dass er keine Forderungen stelle, sondern lediglich Vorschläge unterbreite, "wie alle Beteiligten unbeschadet aus der Sache rauskommen können".

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