Engagiert an der Linie: Florian Fulland coacht den SC Paderborn auch beim Kellerduell in Zwickau. - © Marc Köppelmann
Engagiert an der Linie: Florian Fulland coacht den SC Paderborn auch beim Kellerduell in Zwickau. | © Marc Köppelmann

SC Paderborn Fulland freut sich auf ein intensives Spiel des SC Paderborn

Interimstrainer steht beim FSV Zwickau vor seiner letzten offiziellen Mission

Hartmut Kleimann

Paderborn. Derweil sich der Präsident des SC Paderborn, Martin Hornberger, zuversichtlich darüber äußert, bis zum Ende der Frist für Interimscoach Florian Fulland am 9. Dezember eine Lösung für die Personalien Sportlicher Leiter und Trainer gefunden zu haben, darf der 32-jährige Fulland davon ausgehen, am Samstag beim FSV Zwickau (14 Uhr) ein letztes Mal hauptverantwortlich den Fußball-Drittligisten coachen zu dürfen. „Das ist eine relativ einfache Situation für mich. Ich kann wie schon vor einer Woche gegen Köln alles in das Spiel reinschmeißen, was ich habe", will er der Mannschaft möglichst viel mitgeben, damit am Ende drei Punkte auf der Habenseite des SCP stehen. So versucht er seinem Team den Spaß am Spiel zu vermitteln. Dabei klammert er die aktuelle Tabellensituation völlig aus. Denn die weist beim anstehenden Spiel und dem Duell des Vorletzten gegen den Drittletzten nicht gerade eine Situation aus, die vergnügungssteuerpflichtig erscheint. „Ich habe mich früher auf jedes Spiel gefreut, weil es unabhängig von der Tabelle immer nur um drei Punkte geht", hofft er in einem „intensiven Spiel in einer hitzigen Stimmung" auf die richtigen Entscheidungen seiner Elf. Zwickau werde im zweiten Heimspiel in Folge alles versuchen, um im Abstiegskampf die Punkte zu behalten, „was ihnen gegen Münster nicht gelungen ist". So werde der FSV alle Mittel, die er zur Verfügung habe, „gegen uns reinhauen. Darauf aber sind wir gut vorbereitet und deshalb freue ich mich auf das Spiel", scheint Fulland jeglicher Druck fremd zu sein. Personell steht noch ein kleines Fragezeichen hinter dem Einsatz von Christian Strohdiek (Mittelhandbruch) und Torhüter Lukas Kruse (Grippe). Dagegen steht nach Einschätzung Fullands einem Einsatz von Pascal Itter (muskuläre Probleme) und Koen van der Biezen (grippaler Infekt) nichts im Wege.

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