Paderborner Fans beim Spiel gegen die Sportfreunde Lotte. - © Marc Köppelmann
Paderborner Fans beim Spiel gegen die Sportfreunde Lotte. | © Marc Köppelmann

SC Paderborn Sportfreunde Lotte zerlegen den SC Paderborn mit 6:0

Der große Liveticker zum Nachlesen

Hartmut Kleimann

Lotte. Der Zuversicht nach einer guten Trainingswoche folgte in den 90 Minuten beim Aufsteiger Sportfreunde Lotte das blanke Entsetzen und dann schiere Sprachlosigkeit. In der Art und Weise, wie sich der zweimalige Absteiger aus Paderborn im Westfalenderby präsentierte, wird er ohne Zwischenstopp nun wohl auch in Richtung Regionalliga weitertaumeln. Schon nach sechs Minuten gingen die einfach, aber konsequent und effektiv spielenden Gastgeber durch Freiberger in Führung. Zu diesem Zeitpunkt war von den Fans im Paderborner Block noch nichts zu hören. Erneut verweigerten sie bis zur 13. Minute jegliche Unterstützung und als sie sich zu Wort meldeten, lag ihr Team bereits zurück und den Anhängern blieb nichts anderes übrig, als „Wir haben die Sch. . . . voll" zu skandieren. Es kam aber noch schlimmer. Für beide Seiten. Lotte setzte nach, Paderborn gelang überhaupt nichts und wenn selbst Pässe aus kurzer Distanz beim Gegner landen, wundert es nicht, wenn dann die Tore wie am Fließband fallen. Lotte boten sich Chancen zuhauf und mit einem Doppelschlag in der 29. und 30. Minute wurde von Freiberger und Dej der 3:0-Halbzeitstand perfekt gemacht. Cheftrainer René Müller brachte mit Krauße (für Kruska) und Medjedovic (für Van der Biezen) zwei neue Kräfte, für beide war das aber mehr eine Strafe als eine Belohnung. Krauße führte sich mit einem Foul im Strafraum ein, den Strafstoß verwandelte Dej sicher zum 4:0. (51.). Damit war der Deckel drauf und völlig überforderte Paderborner ermöglichten Rosinger (82./90.) noch zwei leichte Tore zum 6:0-Endstand. „Ich bin schon lange im Profigeschäft dabei, aber ein Moment wie heute – der ist kaum zu beschreiben", sagte nach dem Ende Trainer Müller. „Im Moment fühle ich mich einfach nur leer", fügte er noch an. Lesen Sie hier noch einmal unseren Live-Ticker: Leider hatten wir rund 30 Minuten lang ein technisches Problem mit unserem Live-Ticker, deshalb konnten wir den Torstand nicht aktualisieren - wir bitten das zu entschuldigen.

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