Frankfurts Massimo Ornatelli gegen Paderborns Sebastian Schonlau. - © Getty Images
Frankfurts Massimo Ornatelli gegen Paderborns Sebastian Schonlau. | © Getty Images

SC Paderborn SC Paderborn verliert 0:3 beim FSV Frankfurt

Liveticker auf nw.de in der Nachlese

Frank Beineke

Paderborn. Die Hoffnungen, dass der SC Paderborn erstmals in dieser Saison zum dritten Mal in Folge ungeschlagen bleibt, sollten sich nicht erfüllen. Stattdessen legte der ostwestfälische Fußball-Drittligist am Samstagnachmittag eine Bruchlandung am Bornheimer Hang hin. Beim Mitabsteiger FSV Frankfurt setzte es vor 3.211 Zuschauern im Volksbank-Stadion eine verdiente 0:3 (0:2)-Pleite. Denn während die Hausherren schnörkellos nach vorne spielten und enorm effektiv waren, fehlte dem Paderborner Spiel mal wieder die Präzision. „Wir waren erneut nicht zielstrebig genug", konstatierte SCP-Akteur Marc-André Kruska, der in der vergangenen Saison noch das FSV-Trikot getragen hatte. Und an alter Wirkungsstätte erlebte Kruska zunächst auch eine recht ansehnliche Anfangsphase seines Teams. Paderborn spielte gefällig, offenbarte aber auch in dieser Phase schon die Schwächen, die letztlich zur siebten Saisonniederlage führten. Denn viel versprechende Angriffsversuche endeten oft mit dummen Ballverlusten, weil die SCP-Kicker selten die richtigen Entscheidungen trafen. So mangelte es im Passspiel an der nötigen Präzision. Und so manche Flanke landete im Niemandsland. „Uns fehlten die Gier und die Entschlossenheit", monierte SCP-Coach René Müller. Frankfurt aber zeigte diese Tugenden und bewies zudem Effektivität. Denn gleich mit der ersten Chance des Spiels gingen die Hausherren in Führung. Der bärenstarke Massimo Ornatelli spielte eine flache Hereingabe in den Rücken der Abwehr, Fabian Schleusener vernatzte mit einer kurzen Körperdrehung die SCP-Defensive und erzielte seinen siebten Saisontreffer (18.). In der 29. Minute legte sich Ornatelli auf der linken Seite den Ball zum Freistoß zurecht. Alle rechneten mit einer Flanke – offenbar auch SCP-Keeper Lukas Kruse, der sich vom ehemaligen Paderborner überrumpeln ließ, denn Ornatelli schoss das Leder zum 2:0 ins kurze Eck. „Danach haben wir die nötige Körpersprache vermissen lassen", kritisierte SCP-Kapitän Tim Sebastian. Auch eine Systemumstellung zur Halbzeit brachte nicht mehr die Wende, denn das Paderborner Spiel ließ weiter jegliche Zielstrebigkeit vermissen. Und so war auch der Schlusspunkt den Gastgebern vorbehalten: Ein Mann mit dem schönen Namen Bentley Baxter Bahn markierte den 3:0-Endstand (80.) für Frankfurt. Die Zeiten an der Pader werden somit immer ungemütlicher. Das Spiel in der Liveticker-Nachlese:

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